Passagiere und Crew kamen mit dem Schrecken davon, die Gnus nicht. Die Maschine der Airline Safarilink brachte Touristen von Kenias Hauptstadt Nairobi in die Masai Mara – dort findet aktuell die spektakuläre Gnu-Wanderung statt.

Zwei der Tiere hatten nach Angaben der Fluggesellschaft plötzlich die Landebahn des Flugplatzes Kichwa Tembo Airstrip, der sich mitten im Naturschutzgebiet befindet, gekreuzt. Die Bruchlandung der Bombardier-DHC-8-Maschine forderte ihr Leben.

Masai Mara: Gnus laufen plötzlich auf Landebahn

Bilder zeigen, dass das Fahrwerk des Flugzeuges herausgerissen wurde. Den Passagieren geht es gut: „Keine physischen Verletzungen. Psychisches Trauma – aber sicher“, schreibt einer von ihnen, Eric Stern, auf Twitter.

Wie viele Menschen an Bord waren, wurde bislang nicht kommuniziert. Die Maschine hat Platz für bis zu 86 Passagiere. Sie wurde vorerst aus dem Verkehr gezogen, Experten untersuchen derzeit vor Ort die Unfallstelle.

Solche Vorfälle sind auch auf so kleinen afrikanischen Buschpisten wie Kichwa Tembo selten. Häufiger hingegen kommt es vor, dass die Piloten oft erst einmal durch einen tiefen Überflug Wildtiere von der (nicht asphaltierten) Landebahn verscheuchen müssen.