Betroffen vom Flugverbot sind Apples MacBook-Pro-Geräte mit 15 Zoll, die zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft wurden.

Die amerikanische Flugsicherheitsbehörde FAA (Federal Aviation Administration) reagierte auf eine Rückruf-Aktion von Apple und sprach ein sofortiges Verbot für die betroffenen Laptops aus. Die Geräte dürfen weder im Hand- noch im Aufgabegepäck mitgeführt werden. Die wichtigsten US-Airlines sind informiert und setzen die neue Regelung um. 

Laptop-Verbot: Wie europäische Airlines reagieren

Auch die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA gab Anfang August 2019 den Warnhinweis für das MacBook Pro heraus. Ob das Verbot in Europa umgesetzt wird, liegt aber an den jeweiligen Fluggesellschaften. Diese Airlines sollen es bisher umsetzen: Tui Fly, Thomas Cook, Air Italy und Air Transat. 

Jetzt reagieren auch australische Airlines

Die größte australische Airline reagiert: Qantas Airways erlaubt das betroffene MacBook Pro nur ausgeschaltet in der Kabine. Während des Fluges darf es nicht benutzt werden. Die zweitgrößte australische Airline – Virgin Australia – verbietet sogar alle Apple MacBooks im Laderaum. 

Asiatische Airlines, die das MacBook-Verbot umsetzen: Singapore Airlines und Thai Airways verbieten ihren Passagieren, das MacBook Pro im Aufgabegepäck mitzunehmen. 

Kostenloser Akku-Tausch

Der Hersteller Apple reagierte bereits im Juni dieses Jahres auf das drohende Flugverbot für das MacBook Pro und versprach seinen Kunden einen kostenlosen Austausch des Akkus. Außerdem seien nur wenige Geräte betroffen, und mit einem neuen Akku dürfe das MacBook Pro wieder problemlos mitgeführt werden.

Unklar ist aber, wie am Flughafen festgestellt werden soll, welches MacBook Pro betroffen ist und welches nicht. Kaum vorstellbar, dass beim Security-Check einzelne Seriennummern oder entsprechende Belege überprüft werden.