Dieser Trend ist völlig skurril: Beim sogenannten Mukbang stopfen sich Blogger mit Massen an Essen voll. Das streamen sie live im Netz und haben Tausende, manchmal gar Zehntausende Zuschauer. 

Ein Hotel in den USA reagiert jetzt tatsächlich auf diesen Trend und vermietet Zimmer mit Mukbang-Zimmerservice. Die Aktion startete als PR-Gag des W Hotels in Washington, D.C., und ist nur bis Ende des Jahres verfügbar. 

Das „Sip and Slurp“-Menü kostet 295 Dollar – die Liste der enthaltenen Gerichte ist ziemlich lang, weshalb Gäste mindestens eine Stunde auf das Essen warten müssen. Teil des Menüs, mit dem man eine zehnköpfige Familie satt bekommen würde, sind:

  • Pizza 
  • doppelter Hamburger 
  • XL-Burger, mit Raclettekäse überbacken
  • Surf and Turf mit Filet Mignon und Hummerschwänzen
  • Riesenportion Pommes mit Trüffel-Aioli 
  • mehrere Martinigläser, gefüllt mit Soßen und Dips
  • Kirschkuchen mit Vanille-Eis
  • Karottenkuchen-Turm
  • diverse Getränke und Beilagen

Antoni Porowski (Schauspieler und Koch) hat den „Mukbang Room Service“ für das W Hotel in Washington getestet.

Mukbank-Video: So sieht der Roomservice im Hotel aus

Der Begriff Mukbang setzt sich übrigens aus den koreanischen Wörtern für essen (meokneun) und streamen (bangsong) zusammen. Eines der Mukbang-Videos auf Youtube hat über 25 Millionen Klicks. Dort ist eine junge Frau zu sehen, die ohne ein Wort zu sagen Burger und Pommes isst: