Hilferuf per Whatsapp: Wanderer stirbt im Spanien-Urlaub in Marbella

Hilferuf per Whatsapp: Wanderer stirbt im Spanien-Urlaub

Ein Brite war auf einer Wanderung im spanischen Marbella, als seine Familie eine beunruhigende Nachricht via Whatsapp von ihm bekam: Er bat um Hilfe. Doch zu spät: Seine Leiche wurde am Sonntag gefunden.

Im Hinterland Marbellas erhebt sich das Gebirge der Sierra Blanca.
Im Hinterland Marbellas erhebt sich das Gebirge der Sierra Blanca. Dort kam ein Wanderer am Wochenende ums Leben. (Symbolfoto)

Foto: unsplash,com/Victor Grabarczyk

Ein Brite wollte im Spanien-Urlaub den Muschelgipfel (Pico de la Concha) nahe Marbella erklimmen – doch die Spitze des rund 1.200 Meter hohen Berges erreichte er nicht. Ein Helikopter der alarmierten Polizei fand die Leiche des Wanderers am Sonntag um 9 Uhr – 15 Stunden nach seinem Verschwinden.

Wanderer sendet letztes Lebenszeichen an seine Liebsten per Whatsapp

Benachrichtigt wurde die örtliche Polizei am Samstagnachmittag, nachdem seine Familie in England gegen 16 Uhr eine Whatsapp-Nachricht von dem 61-Jährigen erhielt. Ein Hilferuf – er habe die Orientierung verloren, das berichtet die lokale „La Opiníon de Málaga“.

Doch die Rettungskräfte konnten den Mann am selben Tag nicht mehr auffinden, erst am Sonntag wurde die Suche gegen 8 Uhr wiederaufgenommen. Auch aus der Luft suchten sie nach ihm und fanden seinen leblosen Körper. Wie das tödliche Unglück passierte, ist bislang nicht bekannt.

Hat sich der Mann in seinen Rucksack-Gurten verfangen?

Die Ermittlungen laufen. Wie der britische „Mirror“ aus Expertenkreisen wissen will, sollen diese der Vermutung nachgehen, dass der desorientierte Mann zunächst gestürzt sein und sich dabei in den Gurten seines Rucksacks verfangen haben soll – und sich damit möglicherweise selbst erwügte.

Der Muschelgipfel (Pico de la Concha) befindet sich an den Gebirgsausläufern der Sierra de las Nieves, wenige Kilometer von Marbella entfernt. Er liegt am Mittelmeer, weshalb die Sicht bei gutem Wetter bis nach Gibraltar, zur afrikanischen Küste, sogar bis zum Atlas-Gebirge reicht. 

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