Hi Nachbarn! 6 coole Kurztrips in Europa | reisereporter.de

Hi Nachbarn! Kurztrips nach Holland, Belgien und Frankreich

Die Urlaubszeit ist fast vorbei – aber damit hört die Reiselust nicht automatisch auf. Ein Kurztrip in unsere Nachbarländer kann Abhilfe schaffen! Praktisch: Alle Ziele sind mit dem Zug erreichbar.

Dana Marie Weise
Der Markplatz Grote Markt in Antwerpen
Der Grote Markt in Antwerpen – nur ein Ziel auf unserer Reisetipp-Liste.

Foto: imago images/Jochen Tack

Niederlande: Von Shopping bis Strandspaziergang

Amsterdam

Unser Nachbarn in Orange sind bekannt für Königshaus und Käse, dabei haben die Niederlande noch viel mehr zu bieten. Außerdem sind sie von Deutschland aus schnell mit dem Zug zu erreichen und das öffentliche Verkehrsnetz ist gut ausgebaut. Die Hauptstadt Amsterdam ist bunt und lebendig, die Grachten laden zu einer Bootsfahrt ein und zahlreiche Clubs ziehen Nachtschwärmer an.

Auf dem schwimmenden Blumenmarkt und verschiedenen Wochenmärkten kannst du dich durchfuttern und Seite an Seite mit Einheimischen einkaufen. Für Vintage-Liebhaber ist Europas größter Flohmarkt der „Ij-Hallen-Flohmarkt“, der an einem der letzten Wochenden des Monats stattfindet (Termine variieren), ein Highlight.  

Blumenstand auf dem Albert-Cuyp-Markt in Amsterdam
Blumenstand auf dem Albert-Cuyp-Markt in Amsterdam. Foto: imago images/Schöning

Den Haag

In Den Haag befindet sich der Regierungssitz der Niederlande; eine halbe Million Einwohner leben hier. Die Stadt ist vielseitig: Das Zentrum ist ein Shoppingparadies und das „Mauritshuis“ ein Muss für Kunst-Begeisterte – hier wird unter anderem das Mädchen mit dem Perlenohrring ausgestellt.

Wer keine Lust hat auf Großstadt-Feeling, ist in Den Haag trotzdem richtig: in nur 15 Minuten erreichst du mit der Tram den Stadtteil Schevenigen – ein kilometerlanger Strand! Hier reihen sich Cafés und Restaurants, Surfschulen und Geschäfte aneinander, du kannst die Zehen im Sand vergraben, in der Nordsee plantschen und Beachvolleyball spielen. 

Der Strand von Scheveningen in Den Haag
Der Strand von Scheveningen in Den Haag. Foto: imago images / PPE

Belgien: Waffeln, Craftbeer, Kunst

Antwerpen

In Antwerpen kannst du nicht nur typisch belgische Waffeln mit Eis, Sahne und Erdbeersauce im ältesten Waffelhaus der Stadt, dem „Wafelhuis van Hecke“, schlemmen. Direkt nebenan, ebenfalls auf der hippen Nationalestraat gelegen, wird asiatische Fusion-Küche serviert: das „Okuz“ serviert Okonomiyaki – ein auf einer Eisenplatte gebratenes japanisches Gericht mit Food-Trend-Potenzial.

Kulinarisch kommst du in Antwerpen auf jeden Fall auf deine Kosten! Darüber hinaus verzaubert die Stadt mit knapp einer halben Million Einwohnern durch seine schmalen, reich verzierten Gebäude: zum Beispiel am Grote Markt und in den Gässchen der Altstadt, in denen du dich treiben lassen kannst. Auch ein Spaziergang durchs alte Hafenviertel lohnt sich!

Das ehemaliges Hafenviertel von Antwerpen
Das ehemaliges Hafenviertel von Antwerpen. Foto: imago/Jochen Tack

Brüssel

Atomium, Manneken-Pis, EU-Entscheidungszentrum: Das fällt vielen als erstes ein, wenn sie an Brüssel denken. Und diese Orte sind sicherlich einen Besuch wert, wenn du in Brüssel bist – das übrigens von Deutschland aus auch sehr leicht mit Zug zu erreichen ist.

Aber Belgiens Haupstadt wartet noch mit anderen Highlights auf: Unser kleines Nachbarland ist in Sachen Bierbrauen ganz groß; warum also nicht eine Craftbeer-Tour buchen (zum Beispiel mit „The Brussels Journey“) oder selbst die unzähligen Craftbeer-Bars abklappern?

Sollte dich eher die „echte“ Kultur anstatt der Trink-Kultur interessieren, ist ein Besuch im moderenen Kunstmuseum „Mima“ genau das Richtige für dich. Beim Bummel durch Brüssels Straßen könntest du auf den einen oder anderen Flohmarkt, auf kleine Märkte mit mobilen Wein-Bars stoßen und dabei die Noveau-Art-Architektur – typisch belgisch – bestaunen. 

Beim Straßenbummel durch Belgien entdeckst du sicher auch den Place St. Gery.
Beim Straßenbummel durch Brüssel entdeckst du sicher auch den Place St. Gery. Foto: imago images / viennaslide

Frankreich: Wein muss sein

Straßburg

Zugegeben: Einmal in Paris gewesen zu sein, ist ein Muss. Doch das liegt nun mal im Landesinnern von Frankreich. Deutlich schneller bist du in Straßburg im Elsass: Von Köln aus dauert die Zugfahrt etwas mehr als drei Stunden, von Hannover aus sind es knapp fünf Stunden. Die Stadt nahe der deutschen Grenze ist eine schöne Alternative, bei der du mindestens genau so viel französisches Lebensgefühl aufsaugen kannst.

Der Straßburger Münster ermöglicht den Ausblick über die ganze Stadt – vorausgesetzt, du hast Lust, die 332 Stufen zu erklimmen! Nach der Kletterei kannst du dich bei einer Bootsfahrt auf dem Fluss Ill entspannen und den Abend bei einem Glas elsässischem Wein ausklingen lassen. 

Der Strassburger Muenster in der Altstadt
Der Strassburger Muenster in der Altstadt Foto: imago/Reiner Zensen

Elsass

Straßburg liegt im Elsass – und raus in diese Natur kannst du flüchten, wenn du dem Stadttrubel entkommen willst. In der Weinanbauregion gibt es zahlreiche Burgen, Schlösser und historische Dörfer zu entdecken.

Der „Pass Alsace“ eignet sich besonders gut für Familien – mit ihm gibt's freien Eintritt in über 50 Touristenattraktionen, von denen viele auch für Kinder geeignet sind.

Für die Erwachsenen interessant: eine Wein- und Food-Tour durchs Elsass, zum Beispiel mit „VinoRoute“. Unterwegs mit persönlichem Chauffeur, Fahrrad oder „VinoBus“ – und dabei ganz viel probieren... 

Weinanbau im Elsass – entdeck die Vielfalt bei einer Wein- und Food-Tour.
Weinanbau im Elsass – entdeck die Vielfalt bei einer Wein- und Food-Tour. Foto: imago images/Loop Images

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