Auf einer Fläche von mehr als 1.000 Hektar versuchen Einsatzkräfte noch immer den Waldbrand auf Gran Canaria zu löschen. Besonders bedroht waren die Gemeinden Tejeda, Artenara und Gáldar.

Derzeit bekämpfen zehn Hubschrauber die Flammen, wie die spanische „20 Minutos“ berichtet, zu Boden sind mehr als 200 Soldaten im Einsatz. Der Waldbrand brach am Samstag gegen 12 Uhr in der Gegend von Juncalillo auf einem Berg in der höchstgelegenen Gemeinde Artenara aus.

Video aus Hubschrauber zeigt die bedrohlichen Rauchschwaden über Gran Canaria

Die Inselverwaltung hält Einwohner und Reisende via Twitter auf dem aktuellen Stand. Eine Luftaufnahme zeigt die verheerende Rauchentwicklung über der Insel, die teilweise sogar vom benachbarten Teneriffa aus zu sehen gewesen sein soll.

Urlauben sowie Bürgern wird geraten, die betroffenen Regionen zu meiden. Teilweise sind einige Straßen gesperrt. Anweisungen der örtlichen Einsatzkräfte sollen unbedingt befolgt werden.

Rund 1.000 Menschen wurden vorsorglich aus der Gefahrenzone in Sicherheit gebracht. 

Waldbrand auf Gran Canaria: Tausend Menschen vor Feuer gerettet

Zunächst schien es, als hätten die Einsatzkräfte das Feuer gegen Samstagabend weitestgehend unter Kontrolle gebracht, doch über Nacht entflammten die Brandherde erneut.

Nach Berichten von „20 Minutos“ soll ein 55-jähriger Mann bereits festgenommen worden sein. Er wird beschuldigt, unachtsam Arbeiten mit einem Schweißgerät durchgeführt zu haben – und das, obwohl seit dem 1. Juli bis zum 30. September wegen der Trockenphase eine grundsätzliche Warnung wegen der Waldbrandgefahr für die Kanareninsel gilt.