Der Strand von El Rebollo in der Nähe von Alicante an der Costa Blanca ist bei Touristen beliebt. Im klaren Wasser des Mittelmeers baden dort täglich Hunderte Urlauber. Doch unter der Wasseroberfläche lauert eine Gefahr: Der Blaubarsch scheint es auf Touristen abgesehen zu haben.

Spanierin (40) bei Alicante von Fisch verletzt

Zum Abschluss ihres Urlaubs wollte die Spanierin mit ihrer Familie noch eine letzte Runde im Mittelmeer schwimmen gehen, als sie plötzlich laut aufschrie. Ihr Mann eilte sofort zu Hilfe und brachte sie an den Strand.

Der Grund für die dramatischen Szenen: Ein Fisch hatte die Frau gebissen und große, klaffende Wunden am Fuß der Urlauberin zurückgelassen, berichtet die spanische Website „Diario Informacion“.

Die Rettungsschwimmer verarzteten die Frau zunächst am Strand und riefen einen Krankenwagen, der die Touristin ins Krankenhaus fuhr. Dort mussten die Ärzte ihre Wunden nähen. Auch eine Sehne hatte der Fisch angebissen. Auf Krücken musste die Frau ihre Heimreise antreten.

Blaubarsch beißt zum dritten Mal zu

Der Vorfall ist jedoch nichts Neues in der Region. Erst Mitte Juli wurden zwei Kinder beim Spielen im Wasser am Strand von El Pinet gebissen und mit großen Wunden ins Krankenhaus gebracht. Danach sperrten die Behörden mehrere Strände. Obwohl der Angreifer nie gesehen wurde, waren sich Ärzte und Rettungsschwimmer ziemlich sicher, dass es sich um einen Blaubarsch handelte.

Nach dem neuesten Angriff sperrten die Aufseher den Strand übrigens nicht ab. Lediglich die gelbe Fahne wurde gehisst. Urlauber sollten beim Schwimmen aufpassen.