Taifun Lekima rast auf China zu: Hunderte Flüge gestrichen

Taifun Lekima rast auf China zu: Hunderte Flüge gestrichen

Alarmstufe Rot in Ost-China: Taifun Lekima hat am Samstagmorgen das Festland erreicht – er könnte der stärkste Tropenstum seit Jahren werden. Flüge wurden gestrichen, Kreuzfahrtschiffe sollen fernbleiben.

Die Skyline von Shanghai.
Der Taifun Lekima soll ab Freitag Starkregen in Shanghai bringen – vorausschauend wurden mehrere Touristenattraktionen geschlossen. (Symbolfoto)

Foto: unsplash.com/Adi Constantin

Taifun Lekima soll Experten zufolge der schwerste seit fünf Jahren sein – vor allem die Provinz Zhejiang an der Ostküste Chinas traf der Sturm besonders stark. Mehr als 700.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Taifun Lekima rast auf Ostküste Chinas zu

Womöglich könnte der Sturm nach seiner Ankunft am Samstagmorgen auch die Mega-Metropole Shanghai erreichen. Das teilt das Nationale Metereologische Center mit. Erwartet werden starke Winde und kräftige Regenfälle.

Das Auswärtige Amt bittet Reisende, die Entwicklungen in den Medien zu verfolgen und Anweisungen der lokalen Behörden zu folgen.

Hunderte Flüge wegen des Taifuns gestrichen

Über Taiwan ist Lekima mit knapp 190 Kilometern pro Stunde bereits hinweggezogen – dort wurden einem Bericht von „Travelnews.ch“ zufolge mehr als 500 Flüge gestrichen. Ein Mensch ist ums Leben gekommen.

Kreuzfahrtschiffe wurden darum gebeten, die betroffenen Küstenregionen von Taiwan und China zu meiden.

In Shanghai bleiben etliche Touri-Attraktionen wegen des Taifuns geschlossen

In Shanghai haben einige Zugverbindungen bereits den Ticketverkauf über das Wochenende eingestellt. Starkregen und kräftige Winde fegten durch Shanghai. Wie „Shanghai Daily“ berichtet, sind aus Sicherheitsgründen einige Touristenattraktionen vorübergehend geschlossen, darunter der Qingxi Country Park, der Stadtstrand Jinshan und zahlreiche Tempel.

Nicht nur auf der Schiene gibt es Beeinträchtigungen: bisher wurden rund 100 Flüge gestrichen. Chinas Ministerium für Wasserwirtschaft warnt vor Überflutungen, rund 16.000 Einwohner in Shanghais Vororten wurden aus der Gefahrenzone gebracht.

Extreme Stürme sind in China beziehungsweise in ganz Südoastasien in den Sommermonaten nichts Ungewöhnliches. Doch ihre Zerstörungskraft ist nicht zu unterschätzen: Im September 2018 wurden auf den Philippinen Dutzende Menschen getötet, mehr als 2,4 Millionen Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

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