Sie konnten nicht schwimmen und waren trotzdem am Hotel-Pool: Als ein Mädchen zu ertrinken drohte, wollte ihre Schwester sie wahrscheinlich retten – und ließ dabei selbst ihr Leben. Das vermuten zumindest die Eltern der beiden Toten, wie „Sky News“ meldet. 

Die Frauen im Alter von 17 und 20 Jahren waren mit ihren Eltern und zwei kleineren Schwestern auf Rhodos, um dort die Sommerferien zu verbringen. Die Familie hielt sich am Küstenort Ialysos auf, als das Unglück am vierten Urlaubstag geschah. Die beiden Urlauberinnen aus Frankreich wurden bewusstlos im Pool gefunden und ins Krankenhaus gebracht, doch sie konnten nicht wiederbelebt werden.

Urlauberinnen ertrunken: Polizei ermittelt gegen Hotelmanager und Schwimmaufsicht

Nach Angaben der Polizei gab es zur Zeit des Unglücks keine Schwimmaufsicht. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln deshalb gegen einen Rettungsschwimmer, der nicht vor Ort war, sowie gegen den Hotelmanager. Wie genau es zu dem Tod der Touristinnen kommen konnte, ist noch nicht geklärt.  

Drei Badetote an einem Tag: Auf Kreta ertrinkt ein Mädchen (8) im Pool

Es war der dritte tödliche Badeunfall in Griechenland am Mittwoch. Am gleichen Tag ertrank auch ein achtjähriges Mädchen aus Israel in einem Pool auf der griechischen Insel Kreta.

Sie spielte in einer Anlage in der Nähe der Hauptstadt Iraklio, als sie ohnmächtig wurde. Ihre Eltern und zwei Geschwister hielten sich in der Nähe auf, konnten das Kind aber nicht retten, meldet das Portal „t-online.de“.