Es soll ein tragischer Unfall gewesen sein: Der spanische Tourist (26), dessen lebloser Körper am vergangenen Samstagabend am Fuße des Wasserfalls Namuang 2 auf Koh Samui gefunden wurde, soll während einer Wanderung von einer Klippe gerutscht und 80 Meter tief in den Tod gestürzt sein.

Er hatte sich zuvor von seinen Freunden getrennt und lief hoch zu den zwei Namuang-Wasserfällen.

Leiche des Touristen (26) am Wasserfall auf Koh Samui gefunden

Doch ein Wiedersehen gab es nach der Rückkehr ins Hotel nicht. Wie der Fernsehesender „Thai PBS World“ berichtete, sollen die Freunde die Hotelmitarbeiter darum gebeten haben, die Polizei zu alarmieren.

Diese sollen zuerst auf den von Touristen genutzten Wanderwegen nach dem 26-Jährigen gesucht haben – seine Leiche fanden sie später in der Dunkelheit zwischen zwei Felsen eingeklemmt, teilweise unter Wasser.

Unfall oder wieder ein Selfie-Tod?

Behörden gehen davon aus, dass der Tote versehentlich von den Klippen des Wasserfalls rutschte. Noch an seinem Todestag postete er ein Foto auf seinem Instagram-Profil. Ob der Unfall beim Fotomachen passierte? Details sind bisher nicht bekannt.

Für mehr als 259 Menschen endete die Jagd nach dem perfekten Urlaubs-Selfie in den vergangenen sechs Jahren mit dem Tod.

Die Namuang-Fälle sind auf Koh Samui ein beliebtes Ausflugsziel, gerade wegen ihrer imposanten Steilklippen, von welchen die Wassermassen rauschen.