Eigentlich sollte es nur der Start in einen entspannten Urlaub werden – doch Edward Mongan aus Manchester sah das wohl anders. An Bord eines Tui-Fluges von Großbritannien nach Mexiko begann er seine Frau zu verfluchen und spuckte ihr ins Gesicht, wie der „Mirror“ berichtet.

Als die Crew auf den Vorfall aufmerksam wurde und Mongan bat, sich zu beruhigen, bepöbelte und beleidigte er die Kabinencrew und sagte der Flugbegeleitung, sie solle abhauen. Er selbst stand auf und ging im hinteren Teil des Fliegers auf ein anderes Crew-Mitglied los, beschimpfte und schubste es. Der Pilot beschloss daraufhin, auf einer Bermuda-Insel zwischenzulanden.

5.800 Euro Strafe für bedrohliches Verhalten

Dort wurde der Passagier von der Polizei in Gewahrsam genommen und vor ein Gericht gestellt. Wegen bedrohlichen Verhaltens,dessen er sich schuldig bekannte, wurde er zu einer Geldstrafe von mehr als 5.800 Euro verurteilt. Der Richter wies in der Verhandlung darauf hin, dass man sich vorstellen könne, was den anderen Passagieren bei dem Vorfall durch den Kopf gegangen sei.

Der Flieger indes setzte seine Reise ohne Mongan fort, dafür mit dessen Frau und den gemeinsamen Kindern, die sicher in Cancún ankamen. Der 42-jährige Pöbler zeigte sich reumütig vor Gericht. Er werde so etwas nie wieder tun – und wolle nun schnellstmöglich zurück zu seiner Familie, die er vermisse.