Für eine 20-jährige Österreicherin endete der Urlaub in Kroatien tödlich. Die junge Frau war wie so oft mit ihrem Vater zusammen tauchen. Er betrieb Tauchschulen in Ägypten und der Türkei, die Leidenschaft für die Unterwasserwelt teilten die beiden. Auch am Mittwoch wollten sie zusammen Korallen und Fische rund um die Insel Krk, ihr Feriendomizil, erkunden. Das berichtet die Zeitung „Krone“.

Die beiden waren im Schwimmerbereich im Wasser, hatten eine Boje gesetzt, die auf sie aufmerksam machen sollte, als sie einige Hundert Meter vor der Hafenstadt Malinska tauchten. Doch als sie gerade wieder an die Wasseroberfläche zurückkamen, raste ein Motorboot durch den Bereich – und erwischte die beiden österreichischen Touristen. Während der Vater nur leicht getroffen wurde, kollidierte das Boot mit dem Kopf der 20-Jährigen.

Am Strand erlag die Frau ihren Verletzungen

Der Vater schaffte es noch, seine Tochter aus dem Wasser zu ziehen, doch am Strand scheiterten Wiederbelebungsmaßnahmen, die junge Frau erlag ihren schweren Verletzungen.

Der Bootsführer, der aus Kroatien kommt, steht laut einheimischen Behörden noch unter Schock und konnte noch nicht vernommen werden. Gegen den Mann wird aber ermittelt. Laut „ORF“ geht es vor allem darum, wo genau der Zusammenstoß passierte, das ist entscheidend für die Frage, ob das Motorboot unrechtmäßig in dem Schwimmerbereich fuhr.