Um 19 Uhr sollte der Norwegian-Flug am Flughafen Gardermoen in Oslo abheben und kurze Zeit später in Arlanda, Stockholm, landen. Doch bereits auf dem Weg vom Gate zur Startbahn benahm sich ein offenbar betrunkener schwedischer Passagier so sehr daneben, dass die Maschine umkehren musste.  

Der Mann, laut Polizei zwischen 50 und 60 Jahren alt, habe sowohl Crew-Mitglieder als auch andere Passagiere beleidigt, sei sehr laut gewesen und habe Drohungen ausgesprochen. Der Pilot wurde über den Vorfall an Bord informiert und entschied sich, zum Gate zurückzukehren. Dort nahm die Polizei den Mann in Empfang. 

Kritik, dass Betrunkene überhaupt an Bord dürfen

Glück für die anderen Passagiere: Die Verspätung beim Start war nicht allzu groß, da die Maschine abheben konnte, als der Querulant ausgestiegen war. Dieser wurde verhaftet und vorerst in Arrest genommen, für sein Verhalten hat er eine „ziemlich große Strafe“ zu erwarten, sagte ein Polizist der Zeitung „Expressen“. 

In den sozialen Medien gibt es Kritik, dass der offenbar betrunkene Mann überhaupt an Bord gelangen konnte. „Betrunkene sind ein Sicherheitsrisiko, aber offenbar sind Zahncreme-Tuben und Parfüm gefährlicher“, schrieb ein Norweger in Anspielung auf die Regelung, Flüssigkeiten nur bis zu einer Füllmenge von 100 Mililitern im Handgepäck transportieren zu dürfen.