Tipps gegen Hitze: Die Geheimwaffen der Urlaubsländer

Tipps gegen Hitze: Die Geheimwaffen der Urlaubsländer

In Deutschland müssen wir uns an das Extremwetter im Sommer noch gewöhnen – die südlichen Urlaubsländer sind längst hitzeerprobt. Kein Wunder, dass die echte Geheimwaffen gegen die Hitzewelle haben.

Ein Mann hält einen Drink – im Hintergrund die Skyline New Yorks.
Der Griff zum eisgekühlten Getränk – bei der Hitze nicht gerade die beste Wahl.

Foto: imago images/Westend61

Der Schweiß fließt in Strömen, der flüchtige Riecher unter der Achsel verheißt nichts Gutes, und du kriegst bei der Hitze einfach keinen Happen runter. Das muss nicht sein! Südeuropäische Länder wie Spanien und Italien machen das vor.

Dort gehören Temperaturen über der 30-Grad-Marke zum Sommer. Das Reise- und Bewertungsportal „Holiday Check“ hat sich ein paar Tipps und Tricks abgeschaut, die du in den kommenden Tagen mal austesten kannst.

Kalte Sonnencreme aus der Tube

Eincremen kann bei der Wärme echt lästig sein. Wie ein klebriger Film legt sich die Lotion auf deine Haut und lässt dich gefühlt nur noch mehr schwitzen. Aber Pflege muss sein – gerade nach dem Sonnenbad. Deshalb: Bunker deine Cremes doch einfach im Kühlschrank.

Damit kühlst du zumindest für den Augenblick etwas runter. Mit Parfums kannst du das auch probieren.

So kühlst du dein Kopfkissen

Was machen, wenn die innere Hitze einfach nicht nachlassen will? Für Hartgesottene: Nasse Socken oder das Kopfkissen tagsüber in die Gefriertruhe packen – und abends die Kälte im Bett genießen. Doch bei dir steht die Luft im Schlafzimmer? 

Dann übernachte einfach draußen: auf dem Balkon, auf der Terrasse oder, wenn erlaubt, auf dem Dach.

Luftige Klamotten? Großer Irrtum!

Beim Schlafen willst du dann natürlich so wenig wie möglich tragen – vielleicht gehörst du ja sogar zum Nackedei-Team. Bei Nacht mag das eine kluge Entscheidung sein, aber nicht am Tag. Dir wird auch im Urlaub schon aufgefallen sein, dass Einheimische überwiegend lange, weite Klamotten tragen. Warum?

Ein Grund: Bei Wind weht auch durch deine Kleidung ein laues Lüftchen. Das kühlt. Besonders angenehme Stoffe sind Baumwolle oder Leinen. Ob nun schwarz oder weiß die bessere Wahl ist? Da herrscht Uneinigkeit. Der Unterschied ist wohl einfach zu gering.

Ein Hut schützt zudem vor der sengenden Sonne – noch mehr Schatten spendet dir ein Regenschirm, den du einfach zweckentfremden kannst.

Suppe auf den Tisch – fettiges Essen verbannen

Leicht sollte nicht nur dein Dresscode sein, sondern auch dein Essen. Einige Länder wie Spanien schwören auf Gazpacho, eine kühle Tomatensuppe. Das Pendant gibt es in Bulgarien als Gurkensuppe mit Joghurt, Dill und gehackten Walnüssen, die Tarator.

Joghurt ist in der Türkei auch als Getränk, in Form von Ayran, eine echte Geheimwaffe. Der Drink ist mit Salz angereichert und füllt deine Elektrolyte wieder auf, die du ausgeschwitzt hast. Zu kühl sollte aber weder Essen noch Trinken sein.

Das bedeutet für den Körper zusätzliche Arbeit, da dieser Wärme produzieren muss, um den Temperaturunterschied auszugleichen. Die feste und flüssige Nahrung sollte deshalb nicht deutlich mehr und auch nicht deutlich weniger als lauwarm sein.

Tipp fürs Würzen: Die vor allem in Indien praktizierte Ayurvedische Lehre schreibt Gewürzen wie Dill, Fenchel, Kümmel, Koriander, Kardamom, Kurkuma, Minze und frischem Ingwer eine von innen kühlende Wirkung zu. Auch Kokosnüsse, Melonen und bitteres Gemüse wie Radicchio sollen diesen Effekt haben.

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