Lebensgefährlich hoch sollte extremer Bluthochdruck einer 92-jährigen Passagierin auf der „Norwegian Breakaway“ werden. Der Kapitän schlug rund sechs Kilometer vor der mexikanischen Isla Mujeres Alarm. Schnelle Hilfe war gefragt, denn bei der Frau traten erste Komplikationen auf, die zu einer Schädigung des Gehirns hätten führen können.

Ein Verschluss der Hirngefäße ist möglich, Menschen mit starkem Bluthochdruck tragen damit ein höheres Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.

Crew setzt Notruf ab – mexikanische Marine rettet Kreuzfahrt-Passagierin

Ein Rettungsschiff der mexikanischen Marine eilte zu dem Kreuzfahrt-Schiff. Von dort transportierte die Navy-Besatzung die 92-jährige US-Amerikanerin gemeinsam mit ihrer Familie zur Marinestation von Puerto Juárez im Nordosten der mexikanischen Halbinsel Yucatán.

In einem nahe gelegenden Krankenhaus in Cancun wurde die Seniorin behandelt – ihr Zustand sei stabil, berichtete die Lokalpresse „Riviera Maya News“ am vergangenen Dienstag. Der Vorfall soll bereits am 16. Juli passiert sein, gab die Secretaría de Marina bekannt.

Norwegian-Schiff befand sich auf Kreuzfahrt durch Zentralamerika

Die „Norwegian Breakaway“ befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer achttägigen Schiffsreise von Miami nach Honduras, Belize und Mexiko. Der Kreuzer bietet Platz für fast 4.000 Passagiere. 

Der reisereporter hat die Reederei Norwegian Cruise Line um ein Statement gebeten, bisher blieb die Anfrage unbeantwortert.