Im Kampf um die Liebe sind alle Mittel erlaubt – das dachte sich ein 65-jähriger Mann, als er am vergangenen Donnerstag dafür sorgen wollte, dass seine Angebetete seine Heimat Serbien nicht verlassen würde.

Nur blöd, dass die Auserkorene ausgerechnet als Stewardess auf dem Flug LH1411 von Lufthansa arbeitete. Mit 130 Passagieren sollte die Maschine um kurz nach 6 Uhr von Belgrad in Richtung Frankfurt starten. Doch das verhinderte der Serbe prompt – mit nur einem Anruf.

Mann droht Lufhansa mit Bombe, damit Stewardess bei ihm bleibt

Tatsächlich drohte er mit einer Bombe – und das nur, um ein Date mit seinem Schwarm zu bekommen. Er lernte die Flugbegleiterin und eine ihrer Kolleginnen bereits vor Abflug kennen und lud beide zum Dinner ein. Das berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“.

Als diese ihm jedoch einen Korb gaben, soll er der einen Flugbegleiterin daraufhin sogar nachgestellt haben, suchte verzweifelt nach ihrem Hotel. Alles vergebens.

Nun sollte der gestrichene Abflug die beiden Herzen zusammenführen. Die Maschine wurde nach seinem Anruf evakuiert und durchsucht – ohne besorgniserregenden Fund. 

Gebrochenes Herz in Belgrad: Flugzeug hebt ohne Happy End ab

So verließ seine Muse fast neun Stunden später gegen 15 Uhr das Land ohne ihn und landete gegen 16.40 Uhr in Frankfurt – mehr als 1.000 Kilometer entfernt von ihrem Verehrer. Der musste seinen Liebeskummer in Haft aushalten, denn die Polizei konnte den Anruf zurückverfolgen und nahm den Liebeskranken fest.