Australien: Diese 8 Highlights im Westen sind ein Muss

Australien: Diese 8 Highlights im Westen sind ein Muss

Von Perth bis Broome kannst du wunderschöne Facetten Australiens entdecken. Aber aufgepasst, die Distanzen von Ort zu Ort sind groß, dazwischen liegen stundenlange Fahrten durch die Weiten des Landes.

Das Nature’s Window im Kalbarri-Nationalpark.
Das Nature’s Window im Kalbarri-Nationalpark.

Foto: privat

1. The Pinnacles

Die Pinnacles sind ein Meer von aus Kalkstein geformten Felstürmen, die sich in einer goldgelben Sandwüste im Nambung-Nationalpark etwa drei Stunden nördlich von Perth befinden. Hier gibt es, so weit das Auge reicht, nicht nur kleine, sondern auch bis zu 3,5 Meter hohe Felsformationen zu besichtigen.

Im Kontrast dazu lassen sich in der Ferne schneeweiße Sanddünen erspähen, und der tiefblaue Indische Ozean ist als blauer Streifen erkennbar. Das Farbenspektakel und die eigenartig anmutenden Pinnacles könnten auch von einem anderen Planeten stammen, was einen Besuch definitiv rechtfertigt.

2. Kalbarri-Nationalpark

Der Kalbarri-Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 1.800 Quadratkilometern, bring also ein wenig Zeit mit. An der feuerroten Klippenküste mit Blick auf den Indischen Ozean gibt es tolle Aussichtspunkte, zum Beispiel in Red Bluff, wo sich der Sonnenuntergang besonders gut ansehen lässt und auch Surfer gern einen Stopp einlegen.

Im Landesinneren ist ein Highlight des Parks der Murchison River, der sich seinen Weg ganze 80 Kilometer durch die roten Schluchten bahnt.

Besonders beliebt sind das Nature’s Window, eine Felsformation, durch die du wie durch ein Fenster auf den Fluss gucken kannst, sowie die Aussichtsplattform am Z Bend.

Generell macht es Spaß, den Park mit seinen verschiedenen Schluchten zu erkunden, und es besteht auch die Möglichkeit, an einem Abseilen von einer 25 Meter hohen Klippe teilzunehmen. Du solltest im Hinterkopf behalten, dass es im Sommer mehr als 45 Grad heiß werden kann und es viele Fliegen im Park gibt; daher ist genügend Trinkwasser essenziell und möglicherweise auch ein Fliegennetz.

Der Kalbarri-Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 1.800 Quadratkilometern.
Der Kalbarri-Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 1.800 Quadratkilometern. Foto: privat

3. Monkey Mia

Dieser Strandabschnitt der Shark Bay befindet sich in einem Resort und ist bekannt für die morgendliche Handfütterung von Delfinen. Gegen 8 Uhr finden sich meistens die ersten wilden Delfine ein und schwimmen bis auf wenige Meter an den Strand heran.

Die Ranger legen bei der darauffolgenden Fütterung sehr viel Wert auf den richtigen Umgang mit den Delfinen, und es dürfen nur einige wenige Touristen mit ins Wasser, um einem der Delfine einen Fisch aus der Hand zu geben. Alle anderen stehen nah am Wasserrand und beobachten das Schauspiel.

Insgesamt ist es ziemlich voll mit etwa 100 bis 400 Personen in der Hochsaison, die alle in einer Reihe stehen und versuchen, Fotos zu machen. Es ist toll, Delfine einmal so nah zu sehen, dennoch ist dieser Ort eine eindeutige Touristenattraktion.

Wenn du etwas mehr Zeit hast, solltest du daher versuchen, noch auf eine zweite oder dritte Fütterung zu warten, wenn der Menschenandrang mit etwas Glück abebbt. Da es sich um wilde Delfine handelt, gibt es hierfür aber natürlich keine Garantie.

4. Coral Bay

Auf dem Weg weiter Richtung Norden ist Coral Bay ein kleiner Küstenort, der nicht nur bei Touristen, sondern auch bei vielen Australiern für sein atemberaubendes Ningaloo Reef und seine wunderschöne Bucht beliebt ist. Hier lässt sich schon vom Strand aus mit bloßem Auge der Übergang des hellblauen, glasklaren Wassers in das dunkelblaue und einzige Saumriff Australiens erkennen.

Deshalb lässt es sich hier ganz leicht mit eigener oder geliehener Ausrüstung Schnorcheln, oder du kannst eine der vielen Touren buchen. Ein Highlight ist die Mantarochen-Tour, bei der du die Möglichkeit hast, mit Mantarochen zu schnorcheln.

Zudem haben viele Boote einen Glaseinlass im Boden, durch den du das rege Treiben der Unterwasserwelt auch während der Fahrt gut beobachten kannst. Auch Schildkröten sind im Ningaloo Reef keine Seltenheit und einige Touranbieter halten noch an einer Turtle Sanctuary.

Coral Bay, ein kleiner Küstenort, ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei vielen Australiern für sein atemberaubendes Ningaloo Reef und seine wunderschöne Bucht beliebt.
Coral Bay, ein kleiner Küstenort, ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei vielen Australiern für sein atemberaubendes Ningaloo Reef und seine wunderschöne Bucht beliebt. Foto: privat

5. Cape-Range-Nationalpark

Dieser schwerpunktmäßig aus Buschland bestehende Nationalpark lohnt sich für einen Abstecher. Besonders der Thomas Carter Lookout mit seinem 360-Grad-Blick über den Osten und Westen des Exmouth-Golf ist einen Stopp wert.

Die riesigen Schluchten, an denen du vorbeifährst, während du den einsamen Straßen des Nationalparks folgst, eignen sich für die ein oder andere Wanderung, und auch die zahlreichen Termitenhügel machen etwas her.

Dieser schwerpunktmäßig aus Buschland bestehende Nationalpark lohnt sich für einen Abstecher.
Dieser schwerpunktmäßig aus Buschland bestehende Nationalpark lohnt sich für einen Abstecher. Foto: privat

6. Schnorcheln mit Walhaien

Ausgangspunkt für dieses spektakuläre Erlebnis in der Zeit von Ende März bis Juli sind Coral Bay oder Exmouth, wobei Exmouth für diese Tour noch etwas populärer ist.

Die Touren haben ihren Preis, ermöglichen es dir aber, bis auf wenige Meter zusammen mit einem Walhai, dem größten Fisch der Welt, im offenen Meer zu schwimmen.

Die Anbieter arbeiten größtenteils mit kleinen Flugzeugen, welche die Walhaie ausfindig machen, und man gibt sich viel Mühe, allen Teilnehmern zu ermöglichen, wenigstens einmal mit einem Walhai im Wasser zu sein. Für mich war die Tour eines der atemberaubendsten Erlebnisse all meiner bisherigen Reisen!

Schnorcheln mit Walhaien, für reisereporterin Kristin ein Muss.
Schnorcheln mit Walhaien, für reisereporterin Kristin ein Must-do. Foto: privat

7. Karijini-Nationalpark

Der Karijini-Nationalpark ist noch einmal circa sechs bis acht Stunden inländisch von Exmouth entfernt. Die Landschaft ist besonders geprägt vom eisenhaltigen, roten Sand und der typischen Buschlandschaft Westaustraliens. Es gibt zahlreiche Wanderwege, die in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt sind und teilweise auf jeden Fall Klettergeschick erfordern.

Bei einem Ausflug sollten die verschiedenen Jahreszeiten beachtet werden, da es gerade im australischen Sommer (Dezember bis Februar) zu Zyklonen und starken Regenfällen kommen kann.

Richtung australischen Herbst und Winter (März bis August) wird es dafür nachts immer kälter mit möglichem Morgenfrost; eine dicke Jacke sollte zu dieser Zeit somit auf keinen Fall fehlen.

Der Karijini-Nationalpark ist geprägt vom eisenhaltigen, roten Sand und der typischen Buschlandschaft Westaustraliens.
Der Karijini-Nationalpark ist geprägt vom eisenhaltigen, roten Sand und der typischen Buschlandschaft Westaustraliens. Foto: privat

8. Broome

Broome ist zwar eine der größeren Städte an der Westküste, aber trotzdem eher ein kleiner, zerstreuter Ort mit etwas mehr als 17.000 Einwohnern. Broome ist besonders für seine wunderschönen Farben bekannt, denn die roten Felsen gehen in weißen Sand über, der sich im strahlend blauen Meer verläuft.

Gegen Nachmittag gibt es hier Kameltouren am Cable Beach entlang, die bei Touristen beliebt sind, und wenn du den richtigen Zeitpunkt erwischst, kannst du zum Vollmond den Staircase to the Moon anschauen. Der Mondaufgang reflektiert hier über dem Wattenmeer, und es sieht aus, als würden Stufen zum Mond hinaufführen.

Zur selben Zeit finden jeden Monat Night Markets statt, auf denen du viele verschiedene Food-Trucks und einige kleine Stände zum Stöbern findest.

Broome ist besonders für seine wunderschönen Farben bekannt, denn die roten Felsen gehen in weißen Sand über, der sich im strahlendblauen Meer verläuft.
Broome ist besonders für seine wunderschönen Farben bekannt, denn die roten Felsen gehen in weißen Sand über, der sich im blauen Meer verläuft. Foto: privat

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