Erste Kreuzfahrt: Diese 30 Tricks solltest du kennen

Erste Kreuzfahrt: Diese 30 Tricks solltest du kennen

Noch nie auf einer Kreuzfahrt gewesen? Damit dir keine Pannen passieren und du das Beste aus dem Urlaub herausholen kannst, hat der reisereporter für alle Kreuzfahrt-Jungfrauen die Dos and Don’ts.

Menschen stehen vor einem Kreuzfahrtschiff.
Mysterium Kreuzfahrt – diese 30 Geheimnisse können wir für dich lüften. (Symbolfoto)

Foto: unsplash.com/Dragon Pan

Irgendwann ist immer das erste Mal – eine Floskel, die dir in den meisten Fällen nicht wirklich weiterhilft. Anders der große reisereporter-Überblick, wenn du deine persönliche Jungfernfahrt auf einem Kreuzfahrtschiff antrittst!

Wir haben 30 Tipps und Tricks, die dich geradewegs vom Rookie zum alten Kreuzer-Hasen machen.

Kabinen-Geheimnisse

1. Magnetisch: Die meisten Kabinenwände sind aus Metall. Wenn du es dir etwas heimischer auf hoher See machen willst, dann kannst du dir Souvenirs an die Wand hängen – vorausgesetzt, du hast zufällig Magnete dabei.

2. Stimmungsvolle Beleuchtung: Wenn es um Gemütlichkeit geht, dann spielt Beleuchtung eine ganz wichtige Rolle. Kabinen im Innenraum haben kein Fenster, demnach ist es nachts stockduster. Wenn du das nicht aushältst, kannst du den Fernseher anschalten, den Ton ausmachen und ihn zur Wand drehen. 

Zack, hast du mit wenigen Handgriffen deine persönliche indirekte Beleuchtung gebaut.

3. Schnäppchen beim Spa: Natürlich kannst du auf den großen Luxus-Kreuzern extra für den Spa-Bereich bezahlen. Stattdessen solltest du vorher lieber den Preis einer speziellen Kabine mit exklusivem Zutritt zu den Wellness-Räumen checken.

So eine gibt es beispielsweise an Bord mehrerer Carnival-Schiffe. Mit der Buchung einer „Carnival Cloud 9 Spa“-Balkonkabine zahlst du automatisch für das Wellness mit.

4. Leeren Akku vermeiden: Oftmals sind Kabinen nur ziemlich spatanisch mit Steckdosen ausgestattet, einige wenige besitzen USB-Anschlüsse. Damit du nicht plötzlich mit leerem Handyakku dastehst, solltest du eine Powerbank oder (insofern erlaubt) eine eigene Steckdosenleiste parat haben. Auch der Blick hinter den Fernseher oder unter das Bett könnte eine weitere Steckdose zum Vorschein bringen.

5. Weich gebettet: Einige Reedereien bieten zusätzlich Matratzenauflagen, andere Bezüge oder Kissen an. Einfach mal nachfragen.

6. Versteckter Verstauungsraum: In den engen Kabinen muss effizient Platz gespart werden. Praktische Hacks kannst du dir deshalb am besten von der Crew zeigen lassen. Oder du spielst ein bisschen Sherlock Holmes – wer weiß, was sich unter dem Bett oder hinter dem Spiegel so verbirgt.

7. Krank an Bord: Mitten auf dem Meer fühlst du dich schlagartig schlecht. Was tun? Jedenfalls nicht beim nächsten Landgang zur Apotheke schleppen. Greif einfach zum Telefon und bitte den Zimmerservice um Hilfe. Auf vielen Schiffen bekommst du Medikamente gegen Übelkeit sogar für lau!

Vor dem Besuch des Bordkrankenhauses solltest du dir darüber im Klaren sein, dass die Behandlungskosten an Bord deutlich höher sind als an Land.

Entertainment-Geheimnisse

8. Casino-Hack: Karte im Spielautomaten vergessen? Muss nicht sein. Wie „Cruise Critics“ verrät, stanzen dir einige Reedereien an Bord ein Loch in deine Zimmerkarte und hängen es an ein Schlüsselband. 

9. Mehr Internet: Das Surfen auf hoher See kann mitunter ein verdammt teurer Spaß werden. Hier lohnt es sich ganz besonders, das Kleingedruckte zu lesen. Überlegenswert ist, an Bord ein Internet-Paket zu buchen, um versteckte Kosten zu vermeiden.

Auf manchen Schiffen gibt es Extra-Gratis-Minuten, wenn du das am ersten Tag tust.

10. Rabatte beim Spa: Auch beim Spa wird der frühe Vogel belohnt. Manche Schiffe bieten Rabatte für den ersten Tag oder an Landtagen. 

11. Burn-out an Deck: Angst, irgendwas an Bord zu verpassen? Brauchst du nicht zu haben, viele Shows werden aufgezeichnet und im schiffseigenen Fernsehen wiederholt.

12. Luxus für lau: Wenn du nicht gerade eine edle Suite gebucht hast, kannst du dir trotzdem etwas Luxus in den Duschen im Spa-Bereich gönnen. Ist der Zugang zu diesen frei, solltest du in den großzügigen Kabinen spezielle Pflegeprodukte finden.

13. Last-minute-Show: Viele Reedereien fahren ein dickes Bühnenprogramm auf – Tickets für die Abend-Shows sind demnach heiß begehrt. Hast du keine ergattern können, dann probier dein Glück trotzdem vor der Veranstaltung. Irgendeiner der Gäste wird schon nicht auftauchen – deine Chance auf einen freien Platz.

Reederei-Geheimnisse

14. Der beste Meerblick: Auf der „Quantum of the Seas“ von Royal Caribbean gibt es ein 360-Grad-Aussichtsdeck. Geschützt in einer Glaskapsel kannst du hier einen uneingeschränkten Meerblick genießen.

15. Süßes bei Celebrity Cruises: Das Buffet an Bord dieser Schiffe könnte Naschkatzen schmecken. Selbst gemachtes Eis mit warmen Waffeln – so viel wie du willst, alles kostenfrei.

16. Günstiges Mittagessen bei Holland America: Je nachdem, was in deiner Kreuzfahrt-Reise inklusive ist, kann das Essen à la carte ganz schön zu Buche schlagen. Bei Holland America ist das mittags im Steak-Restaurant Pinnacle Grill um zehn US-Dollar günstiger als sonst. In der Explorer’s Lounge soll es zudem jeden Abend kostenlos Trüffelschokolade geben.

17. Frischer Kaffee: Entlang der Ladenzeilen flanieren und sich dabei einen frisch aufgebrühten Kaffee gönnen – das geht auch auf hoher See. Beispielsweise bei Royal Caribbean im Café Promenade – sogar inklusive.

Essens-Geheimnisse

18. Die Schiffsküche ausprobieren: Fühl dich nicht dazu verpflichtet, starr jeweils ein Gericht als Vor-, Haupt- oder Nachspeise zu wählen. Das kannst du je nach Gusto frei bestimmen.

19. Essen aufs Zimmer: Grundsätzlich ist auf Kreuzern der Lieferservice zum Zimmer inbegriffen. Ausnahmen gibt es bei Celebrity Cruises für den Service am späten Abend (4,95 US-Dollar extra), bei Royal Caribbean (ausgeschlossen Continental-Frühstück) und Norwegian (ausgeschlossen Morgen-Kaffee und Continental Frühstück) werden 7,95 US-Dollar fällig.

Carnival und Holland America Lines bieten ein Extra-Menü nur für den Zimmerservice an. Der Bringdienst freut sich sicherlich über ein bisschen Trinkgeld.

20. Das etwas andere Frühstück: Keine Lust auf klassisches Buffet im Hauptspeisesaal? Bei Norwegian serviert dir der Koch auf Anfrage Omelett mit Corned Beef. Zudem öffnen einige Schiffe nur fürs Frühstück bestimmte Locations. 

21. Besonderes Dinner: Ähnliches gilt für das Abendessen. Statt Essen im Hauptspeisesaal könntest du auch einen Tisch in einem anderen Restaurant reservieren. Manchmal, wie bei Celebrity Cruises, gibt es für den ersten Abend sogar Rabatt. Wer am ersten Abend im Steakhouse bei Carnival isst, kriegt eine Weinflasche gratis dazu.

22. Snacks for free: Wie an Land liegt bei deinem Kaffee oder einer anderen Getränkebestellung eine kleine Nascherei dabei. Manchmal kann das sogar ein Sandwich sein. Frage vorsichtshalber nach, welche Snacks tatsächlich im Getränkepreis inbegriffen sind.

23. Gratis-Eis: Halte Ausschau nach Soft-Eis-Automaten! Denn hier kannst du auf manchen Schiffen so viel Eis naschen, bis du platzt – kostenlos, versteht sich.

24. Massenauflauf verhindern: Gerade am ersten Tag, wenn alle Passagiere gerade geboardet haben, eilen die meisten von ihnen direkt zum nächstbesten Buffet. Auch hier darfst du die Fühler nach alternativen Essens-Locations ausstrecken. Das kann auch bedeuten, dass du in einem Café wie Starbucks isst.

25. Menü-Sneak-Peek: Die Qual der Wahl – an welchem Tag soll wo genau gegessen werden. Das jeweils angebotene Menü könnte dir die Wahl etwas erleichtern. Einfach mal vor Ort nach der Wochenübersicht fragen. 

Getränke-Geheimnisse

26. Drinks überall: Du kannst sowohl Essen als auch bestellte Getränke überallhin mitnehmen – auch aufs Zimmer.

27. Wein-Hack: Zunächst solltest du genau ausrechnen, ob nicht eine ganze Flasche Wein am Ende günstiger ist als einzelne Gläser. Solltest du die Flasche an einem Abend nicht leeren, kannst du beim Servicepersonal nachfragen. ob sie dir die Flasche mit deiner Zimmernummer versehen einfach bis zum nächsten Tag kaltstellen.

28. Bier eimerweise: Klingt erst mal nach Eimersaufen auf Mallorca, soll aber ein guter Trick sein, um bei der Bierbestellung etwas zu sparen. Auch hier gilt: Ein ganzer Eimer kann kostengünstiger sein als einzelne Flaschen oder gar Gläser.

29. Eigene Getränke mtibringen: Pfennigfuchser bringen ihre eigenen Getränke mit an Bord. Aber Vorsicht: Das ist beispielsweise bei Reedereien wie Royal Caribbean genauestens geregelt. So darfst du an Bord bis zu zwei Behältnisse à 750 Milliliter Wein oder Sekt mitnehmen. Am Tag der Einschiffung ist es außerdem erlaubt, alkoholfreie Getränke als Handgepäck mitzubringen. Die Anzahl alkoholfreier Getränke ist auf zwölf Flaschen oder Dosen mit einem halben Liter pro Kabine begrenzt.

Ganz genau vorher die Reisebestimmungen lesen.

30. Warum sich Souvenir-Gläser lohnen: Manche finden’s kitischig, andere wollen auf ihr klassisches Souvenirs nicht verzichten. Darunter fallen wohl auch bedruckte Gläser und Becher. Doch manchmal bringt der Kauf dieser Vergünstigungen beim Getränke-Nachfüllen.

Außerdem gibt es auf Schiffen auch Happy Hours oder spezielle Tagesangebote.

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