Schock im Urlaubs-Flieger: Die Crew an Bord einer Edelweiss-Maschine teilte den Passagieren mit, ruhig das Flugzeug zu verlassen. Der Grund war eine Bombendrohung, die kurz vor dem Abflug von Larnaka auf Zypern nach Zürich eingegangen war.

Bombendrohung kurz vor Abflug einer Edelweiss-Maschine auf Zypern

Der Flug WK371 sollte eigentlich am Samstag um 12.15 Uhr von der Hafenstadt im Süden Zyperns in Richtung Schweiz starten.

Der A320 hob jedoch nicht ab, stattdessen dursuchten Einsatzkräfte das Flugzeug, die Fracht und das Gepäck mit Sprengstoffdetektoren und Spürhunden. Das bestätigte Edelweiss-Sprecher Andreas Meier dem Schweizer Nachrichtenportal „20 min“. 

Auch die Passagiere mussten entsprechende Kontrollen durchlaufen. Stundenlanges Warten und die Ungewissheit über eine mögliche Gefahr zerrten an den Nerven der Urlauber. Brötchen und Getränke soll es als Stärkung gegeben haben, wie eine Leserreporterin „20 min“ berichtete.

Gepäck von Passagieren durchsucht

Ebenfalls warten mussten auch Fluggäste von Wizz-Air. Eine von ihnen twitterte unter dem Namen „Glass That Holds You“ Fotos von den anstehenden Passagieren und flucht über die Airline: „Wizzair lässt die Leute, die von Larnaka nach Luton fliegen wollen, einfach mehr als eine Stunde auf dem Rollfeld in der prallen Sonne ohne Erklärung warten.“

Zudem soll ihnen daraufhin ihr Handgepäck weggenommen worden sein, und auch Essenspakete sollen durchsucht worden sein. „Absolut grauenhaftes Verhalten, und unser Flug ist schon wieder verspätet!“, wetterte die Touristin.

Edelweiss-Flugzeug landet sicher in Zürich

Dann um 15 Uhr Entwarnung: Die Einsatzkräfte konnten nichts Verdächtiges finden, das Flugzeug flog um 15.45 Uhr ab. 

Ohne weitere Vorkommnisse landete die Edelweiss-Maschine sicher gegen 19.30 Uhr in Zürich. Wer die Bombendrohung ausgesprochen hatte und welche Motivation dahintersteckte, sei bislang nicht bekannt, teilte Andreas Meier mit.