Zwei riesige, aufwendig verzierte Säulen ragen am Lempuyang-Tempel auf Bali in den Himmel. Davor liegt eine perfekte glatte Wasseroberfläche, die für eine atemberaubende Spiegelung sorgt. Dieses Fotomotiv ist extrem beliebt bei Bali-Urlaubern und Influencer. Doch eine Reisende zeigte nun, dass das perfekte Foto ein Fake ist.

Foto-Fake: Es gibt kein Wasser am Lempuyang-Tempel

Polina Marinova machte ihrem Ärger darüber ordentlich Luft. In ihrem Tweet zeigt sie, wie es an dem berühmten Instagram-Tempel wirklich aussieht.

Die Wahrheit: Es gibt dort überhaupt kein Wasser vor dem Tor. Die aalglatte Oberfläche wird mit einer Glasscheibe erzeugt, die einfach unter die Linse des Handys gehalten wird.

Die Enttäuschung bei der Urlauberin war groß, ihre „Hoffnungen und Träume“ seien von den Instagram-Usern mit ihren Fake-Fotos zerstört worden.

Und es wird noch schlimmer: Vor den „Toren des Himmels“ bilden sich mittlerweile nämlich lange Schlangen. Jeder Möchtegern-Influencer will unbedingt ein Foto von sich mit der gefälschten Wasseroberfläche.

Lange Schlange für ein Fake-Foto

Dafür stehen die Urlauber nicht nur lange an, sondern müssen am Ende auch dafür bezahlen. Denn Einheimische haben am perfekten Ort für das Foto einen kleinen Stand mit der Glasscheibe aufgebaut.

Auf „TripAdvisor“ hagelt es mittlerweile auch reichlich negative Kommentare über die Sehenswürdigkeit. Die Wartezeit für das Foto betrage gern mal zwischen zwei und drei Stunden, schreiben mehrere User.