Es sollte extra ein Sitz mit viel Beinfreiheit auf dem Langstreckenflug von Orlando nach London-Gatwick sein. Deshalb buchte Passagierin Nicola bei British Airways einen SItz am Notausgang.

Am Platz angekommen, stellten sie und ihr frisch Vermählter fest, dass die Tür undicht war: „Wasser sprudelte buchstäblich aus der Tür“, beschreibt Nicola die Szenerie gegenüber der „Sun“.

British-Airways-Flieger hat Leck – Wasser dringt durch Notausgangstür

Der Flieger hatte schon zuvor Verspätung, da ein heftiger Gewittersturm über Orlando wütete. Offenbar hatte dieser dem Flugzeug ziemlich zugesetzt – „das Wasser war überall“, sagte Nicola. Sie sei verwundert gewesen, weil dies der Crew bis zu dem Zeitpunkt nicht aufgefallen sei.

Nicola verständigte sofort die Crew, auch der Pilot soll dazugekommen sein. Das Paar hatte Sorge, dass das Flugzeug womöglich wegen des Lecks nicht sicher sei. Doch der Pilot soll sie beruhigt haben, das Ganze sei normal.

Sicherheitsbedenken habe von der Crew niemand gehabt. Auf einem Foto ist zu sehen, wie diese Decken auf die durchnässten Stellen legten.

Crew legt Decken über nasse Stellen – Leck sei normal

Die Maschine hob trotzdem ab – Nicola und ihr Ehemann durften den Platz wechseln. Den neunstündigen Flug überstanden sie tatsächlich ohne Auffälligkeiten, dennoch empfanden sie den als „unheimlich“ und „sehr schrecklich“.

Die Airline reagierte im Nachhinein auf den Vorfall, nachdem sich Nicola an die britische Presse gewandt hatte. British Airways teilte mit: „Wegen heftigen Regens in Orlando musste unser Flugzeug für eine längere Zeit am Boden bleiben, und etwas Regen drang dabei durch die Türsiegel.“

Dies sei selten, aber nicht außergewöhnlich, wenn eine Maschine bei normalen Druckzuständen am Boden stehe. Die Entscheidung der Crew, trotz des Lecks zu fliegen, wäre nicht getroffen worden, hätte dies zu irgendeinem Zeitpunkt die Sicherheit aller gefährdet.