Panik auf SAS-Flug in die Türkei: Drei Passagiere plötzlich ohnmächtig

Drei Passagiere ohnmächtig: Panik in SAS-Flugzeug

Unheimliche Szenen in einer SAS-Maschine: In dem Ferienflieger von Stockholm in die Türkei sind drei Personen plötzlich ohnmächtig geworden. Unter den anderen beunruhigten Passagieren brach Panik aus.

Sicherheishinweise in einem Flugzeug von SAS.
Die Crew und medizinisch ausgebildete Passagiere konnten die Fluggäste beruhigen. (Symbolfoto)

Foto: imago images/Marius Schwarz

Wenige Minuten nach dem Start, die Maschine war noch im Steigflug, wurde eine Frau an Bord des SAS-Fliegers von der schwedischen Hauptstadt Stockholm ins türkische Bodrum plötzlich bewusstlos. Die Frau, die am Mittelgang saß, wurde ebendort niedergelegt – als eine zweite Person ohnmächtig wurde. Und kurz darauf eine dritte. 

Während die drei Patienten mit Sauerstoff im Gang behandelt wurden, wo kurz zuvor die Getränkeausgabe begonnen hatte, brach unter den restlichen Passagieren Panik aus. „Es war sehr unangenehm“, zitiert die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ einen Mann namens Joaquim, der mit seinen drei Kindern an Bord war.

SAS: Kabinendruck war nicht das Problem

Ihm zufolge sei der Sauerstoff nach einer Weile auch knapp geworden, andere Fluggäste seien erschrocken und besorgt gewesen. Medizinisch ausgebildete Gäste an Bord kümmerten sich zusätzlich um die drei Patienten, die recht schnell wieder zu sich kamen, meldet der schwedische TV-Sender „SVT“. 

Gegenüber der Zeitung bestätigte die Airline den Vorfall – hat sich allerdings noch nicht zur Ursache geäußert. Laut Joaquim habe die Crew an Bord darüber spekuliert, dass der Luftdruck in der Kabine zu niedrig gewesen sei. „Die Crew hat die Piloten informiert, und nach einer Weile hat sich das Problem gelöst. Aber es war alles richtig merkwürdig.“ 

SAS-Sprecherin Freja Annamatz dementiert das allerdings: „Man hat aus Sicherheitsgründen die Luftzufuhr in der Kabine erhöht, aber das hat nichts mit dem Kabinendruck zu tun.“ Trotz der Behandlung der drei Passagiere und der zwischenzeitlichen Panik konnte die Crew alle an Bord beruhigen, und die Maschine konnte ihren Weg in den Süden wie geplant fortsetzen. 

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