Der Urlaubsort Punta Prima an der spanischen Mittelmeerküste ist bei Touristen beliebt. Besonders schön: die Klippen des Ortes – der perfekte Ort für ein schönes Urlaubs-Selfie. Doch genau das wurde zwei Briten zum Verhängnis. Sie stürzten beim Versuch, ein Foto zu schießen, ab. Der Unfall war tödlich.

Brite stirbt wegen Selfie

Die Briten, die zu dritt unterwegs waren, hielten sich am frühen Morgen an einer der Klippen am Meer auf und wollten ein Selfie machen. Dabei kletterten sie auf die Sicherheits-Barrieren, die Touristen eigentlich davon abhalten sollen, zu dicht an die Kante zu gehen, berichtet die örtliche Zeitung „The Leader“.

Drei Urlauber machen ein Selfie an der Klippe.
Selfies an Klippen können schnell tödlich enden. Foto: imago images/Dieter Mendzigall (Symbolfoto)

Zwei der drei stürzten dabei über die Klippe, prallten zunächst auf einem Lifeguard-Turm auf und fielen dann weitere sieben Meter in die Tiefe. Sie landeten auf dem harten Asphalt-Boden der Strandpromenade. Einer der Briten starb noch am Unfallort, der zweite wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus von Alicante geflogen.

Touris riskieren alles für ein Selfie

Immer wieder passieren diese Unfälle. Touristen wagen alles für das perfekte Selfie und unterschätzen die Gefahr. Letztes Jahr stürzte zum Beispiel ein 18 Jahre alter Teenager in Sydney in den Tod, kurz zuvor kostete ein waghalsiges Selfie am Wasserfall in Indien einen Mann das Leben.