Streik in Griechenlands Häfen: Urlaubsfähren stehen still

Streik in Griechenlands Häfen: Urlaubsfähren stehen still

Die Hafenmitarbeiter in Griechenland streiken für 24 Stunden. Das bedeutet: massive Probleme und Einschränkungen im Fährverkehr. Der reisereporter verrät dir, worauf du aktuell achten musst.

Jennifer Geminiani
Auch viele Touri-Inseln sind von dem Streik betroffen.
Auch viele Touri-Inseln sind von dem Streik betroffen.

Foto: Unsplash/WassilisGaitanos

Urlauber müssen sich auf Ärger einstellen: Die griechischen Seeleute haben den Fährverkehr komplett lahmgelegt. Weder in der Ägäis noch im Ionischen Meer fahren Schiffe auf die Inseln oder von dort weg.

Die Hafenmitarbeiter sind in einen 24-Stunden-Streik getreten und werden die Arbeit bis Mitternacht niederlegen. Dutzende griechische Inseln, die keinen Flughafen haben, sind damit praktisch von der Außenwelt abgeschnitten – dazu gehören unter anderem Folegandros, Skopelos und Patmos.

Erst in der vergangenen Woche rief die PNO-Gewerkschaft zu dem Streik auf, nachdem sie die jüngsten Vorschläge der griechischen Fährgesellschaft, Shipowners Association for Passenger Ships (SEEN), für einen neuen Tarifvertrag abgelehnt hatte.

Mit dem Streik versuchen die Seeleute, den größtmöglichen Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Werden die Vorschläge nicht geändert, wird laut Antonis Dalakogiorgos, Mitglied des Vorstandes der Gewerkschaft der Seeleute (PNO), der Streik verlängert. 

Was bedeutet der Streik für Urlauber auf griechischen Inseln?

Falls du dich in Griechenland befindest und heute mit einer Fähre abfahren solltest, kontaktiere unbedingt die örtliche Hafenbehörde.

Die Fährbetriebe hatten jedoch bereits seit der vergangenen Woche Infos zum drohenden Streiks und verkauften keine Fahrkarten für den 3. Juli – die Zahl der festsitzenden Urlauber dürfte sich daher auf ein Minimum beschränken.

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