Ob seine Jungs nach diesem Prank wohl immer noch auf der Hochzeits-Gästeliste stehen? Eine Gruppe Engländer dürfte sich nämlich beim Bräutigam Iain Tate (43) ziemlich unbeliebt gemacht haben, nachdem sie ihn 26 Stunden in der Flug-Hölle schmoren ließen.

Iain wird vermutlich zunächst dankbar darüber gewesen sein, dass ihm seine Freunde nach einem wilden Party-Wochenende im spanischen Marbella den Rückflug nach Leeds in England buchten.

Doch statt eines dreistündigen Direktflugs vom nächstgelegenen Flughafen in Málaga, erwarteten ihn ganze drei Zwischenstopps in drei Ländern – ein anstrengender Flughafen-Trip durch Europa.

26-Stunden-Reise: Málaga–Düsseldorf–Paris–Dublin–Leeds

Von Málaga in Andalusien ging sein erster Flug am Montagmorgen (24. Juni) gegen 11 Uhr. Erst dort checkte er seine Tickets und realisierte, dass ihn seine Freunde offenbar übel reingelegt hatten. Diese buchten die 600-Pfund-Verbindung nur für ihn allein.

Auf einem Gruppenfoto vom Wochenende, das der „Mirror“ postete, lächeln alle trügerisch.

Den ersten ungewollten Abstecher machte er nach Düsseldorf (Luftlinie: mehr als 1.840 Kilometer von Málaga entfernt).

Von Deutschland aus ging es dann weiter nach Paris. Als hätten es Iains Freunde herbeibeschworen, verspätete sich dort sein nächster Flug nach Dublin, Irland, um ganze drei Stunden.

Und damit war der Anschlussflug nach Hause, ins englische Leeds, futsch. Als er in Irlands Hauptstadt landete, war es bereits 21 Uhr – alle nahe gelegenen Hotelzimmer sollen zu dem Zeitpunkt ausgebucht gewesen sein.

Reingelegter Bräutigam verpasst Anschlussflug – und muss Heimreise selbst zahlen

Die Nacht verbrachte er auf dem kalten und harten Fliesenboden am Flughafen – erst für den nächsten Tag konnte er einen Rückflug nach Leeds buchen. Und der kostete ihn nicht nur Nerven, sondern auch noch 100 Pfund zusätzlich.

Völlig erschöpft landete der 43-Jährige am nächsten Tag gegen 13 Uhr mittags in Leeds, also 26 Stunden nach seiner Abreise in Málaga. Immerhin wartete dort seine zukünftige Frau Emma auf ihn. Bis zur Hochzeit im November bleibt ihm dieser letzte Urlaub in Freiheit wohl in besonders schlechter Erinnerung.