Er hätte um ein Haar einen Sonnenbader erschlagen: Ein blinder Passagier ist beim Landeanflug einer Kenya-Airways-Maschine auf London-Heathrow auf die Erde gestürzt.

„Es war schrecklich“, sagte die Frau aus dem Stadtteil Clapton, in deren Garten der Mann landete, dem britischen „Mirror“. „Wir hörten einen lauten Knall. Ich dachte, es sei von den Bauarbeiten, die derzeit durchgeführt werden. Mein Mann ging nachsehen und sah die Leiche mitten auf dem Rasen.“

Blinder Passagier hatte sich im Fahrwerk des Flugzeuges versteckt

Der blinde Passagier hat sich vermutlich in Nairobi im Fahrwerk des Flugzeuges versteckt – dort fand die Polizei später eine Tasche, Essen und Wasser. Er starb wohl bereits während des Fluges am Sonntag. Augenzeugen, darunter auch Flugbeobachter, die den Sturz sahen, berichteten, dass sein Körper „ein Eisblock“ gewesen sei.

Der Metropolitan Police Service teilte mit, dass die Obduktion „zu gegebener Zeit“ durchgeführt werde. Der Tod erscheine jedoch nicht verdächtig. Bei den Ermittlungen werde die Polizei mit den internationalen Behörden zusammenarbeiten, um die Identität des Mannes feststellen zu können. Wie er unbemerkt ins Fahrwerk gelangen konnte, ist noch unklar.

Nicht das erste Mal, dass blinder Passagier in Fahrwerk stirbt

Air Kenya spricht von einem „bedauerlichen Vorfall“. Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass ein blinder Passagier im Fahrwerk nach Europa gelangen will.

Im Fahrwerksschacht einer aus Afrika kommenden US-Militärmaschine wurde im Sommer 2014 ein toter Junge entdeckt, das berichtet die „Bild“. Und im Jahr 2012 starb ein Mann aus Mosambik – er stürzte ebenfalls beim Landeanflug auf London-Heathrow aus dem Fahrwerk.