Dicke Luft bei Easyjet: Die 31-jährige Harriet Osborne ist sauer auf die Billig-Airline, weil diese ihr wegen eines zu freizügigen Outfits den Zutritt an Bord verweigert haben soll. Die zweifache Mutter wollte am vergangenen Sonntag nach einem Urlaub bei Verwandten in Málaga zurück nach Stansted, England, fliegen.

Doch beim Einsteigen in den Flieger soll sie eine Stewardess aufgehalten haben – sie dürfe in dem Outfit nicht mitfliegen.

Zu tiefer Ausschnitt bei Passagierin – Easyjet-Stewardess lässt sie nicht in Flieger

Harriet trug ein schwarzes, tief ausgeschnittenes Spitzentop. Wie sie der britischen „Sun“ exklusiv erzählte, soll die Stewardess mit ihren Händen ihr Dekolleté bedeckt und gesagt haben: „So kommst du nicht ins Flugzeug. Du musst ein anderes Top anziehen“, Kinder seien an Bord.

Daraufhin, so Harriets Version der Geschichte, drehte sie um und zog sich etwas über. Doch als sie erneut in den Flieger einsteigen wollte, soll die Stewardess ihr wieder den Zutritt verweigert haben, diesmal mit den Worten: „Die kommt nicht in mein Flugzeug.“

Unter Tränen soll die zweifache Mutter dann gemeinsam mit einer mitgereisten Freundin die Gangway zurück zur Abflughalle gelaufen sein: „Ich war geschockt. Das war so sexistisch“, warf sie der Airline vor.

Easyjet lässt Frau nicht mitfliegen – allerdings wegen ihres Verhaltens

Doch die Fluggesellschaft dementiert und erzählt die Geschichte etwas anders. In einem Statement heißt es nämlich, dass nicht das schwarze Spitzenoberteil der ausschlaggebende Grund für den Rauswurf gewesen sei. „Wir bestätigen, dass eine Passagierin am 23. Juni nicht mitfliegen durfte, weil sie sich unangemessen verhielt.“

Die Crew soll tatsächlich Bedenken wegen des Outfits gehabt haben und soll sie daraufhin höflich gebeten haben, sich etwas anderes anzuziehen. Das soll Harriet allerdings, nach Angaben der Airline, nie getan haben. Stattdessen soll sie gegenüber der Crew ausfallend geworden sein. „Wir tolerieren kein missbräuchliches oder bedrohliches Verhalten gegenüber unseren Mitarbeitern.“

Welche Version nun stimmt, ist nach wie vor unklar. Harriet musste jedenfalls die Nacht am Flughafen Málaga verbringen und soll auf eigene Kosten einen Rückflug für 149 Pfund am nächsten Tag gebucht haben.