Witz über Bombe: 18 Urlauber müssen British-Airways-Flieger verlassen

Scherz über Bombe: 18 Touristen müssen Flieger verlassen

Ein Ort, an dem du besser keine Witze über Bomben machst: an Bord eines Flugzeuges. 18 betrunkene Briten mussten in Tel Aviv wieder aussteigen, nachdem einer angab, sich in die Luft sprengen zu wollen.

Flugzeug hebt am Ben Gurion International Airport ab.
Mit zwei Stunden Verspätung konnte der Flieger am Flughafen Ben Gurion abheben.

Foto: imago images/Valery Sharifulin

Sie waren gut angezogen, aber offenbar betrunken und verhielten sich unangemessen. 18 Männer einer britischen Reisegruppe mussten ein Flugzeug von Tel Aviv nach London wieder verlassen, nachdem sie negativ aufgefallen waren und einer gar damit gedroht hatte, das Flugzeug von British Airways in die Luft sprengen zu wollen – offenbar ein sehr schlechter Scherz. 

Mitreisende berichten dem „Independent“, dass die Gruppe schon beim Boarding negativ aufgefallen war: Sie sollen gepöbelt und antisemitische Sprüche über ihre Sitznachbarn losgelassen haben. Zudem sollen einzelne der Gruppe, die auf Anfang/Mitte 30 geschätzt wurde, Anweisungen des Personals missachtet, anderen Passagieren den Weg versperrt haben und die Stewardess grob angegangen sein.

Nach Witz über Bombe: Flug enorm verspätet

Als ein Mann dann auf eine Handgepäck-Frage der Stewardess den Bomben-Witz machte, meldete der Pilot es der Airline in London – die wiederum gab die Anweisung, die gesamte Gruppe mit 18 Mann nicht mitfliegen zu lassen. Israelisches Sicherheitspersonal holte die Männer aus dem Flieger. 

Pech für die anderen Fluggäste: Nach einer Bombendrohung muss ein Flugzeug gründlich untersucht werden – was zu einer Verspätung von mehr als zwei Stunden führte. Der Pilot soll laut „FlySmart24“ die Passagiere informiert haben: „Im Nahen Osten gibt es gewisse Dinge, über die man einfach keine Witze macht“, wird er zitiert. Statt um 16.40 Uhr hob das Flugzeug gegen 19 Uhr Richtung London ab.

Selbst wenn Passagiere wahrscheinlich im Scherz über eine Bombe reden, muss das Sicherheitspersonal die Aussagen ernst nehmen. Immer wieder wird Fluggästen daher der Zutritt zum Flugzeug verweigert.

Alleine SAS musste innerhalb von sechs Monaten drei Passagiere in Oslo zurücklassen, die bei Befragungen zur US-Reise angaben, Sprengstoff dabeizuhaben.

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