Ihre Eltern sollen noch geschrien haben, wollten sie vor den Haien warnen – doch sie konnten ihre Tochter, die 21-jährige Jordan, nicht vor der tödlichen Hai-Attacke retten. Drei Haie griffen die Studentin beim Schnorcheln vor der Bahamas-Insel Rose Island an.

Ihre Mutter Kami eilte zu Hilfe, zog ihre schwer verletzte Tochter an den Strand, wie der Sender „NBC“ berichtet. Dort verlor die junge Frau Unmengen an Blut, ihr rechter Arm war abgerissen, die anderen Gliedmaßen zerbissen – im Krankenhaus in Nassau wurde sie für tot erklärt, wie die örtliche Royal Bahamas Police Force bestätigte.

21-jährige Urlauberin während des Schnorchelns von Haien tödlich attackiert

Die in Kalifornien lebende Familie hatte Urlaub auf den Bahamas gemacht und einen Schnorchel-Trip nach Rose Island unternommen. Dabei geschah das Drama gegen 14 Uhr am Mittwochmittag (Ortszeit).

„Wir vermissen sie jetzt schon so sehr“, sagte ihr Vater Michael nach dem Verlust seiner Tochter. „Sie war so fürsorglich“, sagte er, und „liebte Tiere.“

Es sei ironisch, dass sie wegen einer Hai-Attacke gestorben sei – auch beruflich schien sich Jordan für Tiere und Natur zu interessieren, sie studierte nach Informationen des „Mirror“ Umweltkommunikation. 

Andere Urlauber wollen die Haie gesehen haben

Experten gehen davon aus, dass es sich bei den Tieren um drei Tigerhaie handelt. Eine Ärztin, die gemeinsam mit der Familie auf dem Schnorcheltrip gewesen sein soll, will einen der Haie gesehen haben.

Ihr Bruder, der auch dabei war, postete ein Foto auf Twitter: „Meine Schwester ist wohlauf. Hier ist ein Foto vom Hai (linke Seite).“ Er schätzte ihn auf circa 2,40 Meter Länge.

Das Ministerium für Tourismus und Luftfahrt der Bahamas sprach der Familie ihr Beileid aus. Jordans Leiche wird nach der Autopsie in Nassau nach Kalifornien zur US-Botschaft gebracht.