Kampf gegen Plastik: Taucher stellen Weltrekord in Florida auf

Kampf gegen Plastik: Taucher stellen Weltrekord auf

Es war die größte Unterwasser-Aufräumaktion, die es jemals gegeben hat! 633 Taucher sind in Florida gemeinsam auf Müllsuche gegangen und haben insgesamt 1.450 Kilo Abfall aus dem Meer gefischt.

Jennifer Geminiani
Die Taucher zeigten dem Plastikmüll im Meer den Stinkefinger.
Die Taucher zeigten dem Plastikmüll im Meer den Stinkefinger. (Symbolfoto)

Foto: unsplash.com/Cristian Palmer

Viele Traumstrände ersticken regelrecht in Plastik, und es bedarf erst etlicher Horror-Fotos, damit wir darauf aufmerksam werden. Seit Jahren gibt es das Great Pacific Garbage Patch – eine schwimmende Insel aus Plastik, die inzwischen fast zweimal so groß ist wie Hamburg.

Und sie wächst weiter: Jedes Jahr gelangen nach Angaben des US-amerikanischen National Ocean Service (NOS) acht Millionen Tonnen (!) Kunststoff in die Ozeane.

633 Taucher sammeln 1.450 Kilo Abfall aus dem Meer

Immer mehr Menschen engagieren sich und starten Säuberungsaktionen. So wie eine 70-jährige Oma, die in einem Jahr 52 Strände gesäubert hat. Ins Guinness-Buch der Rekorde kam sie mit ihrer Aktion aber nicht – anders als diese 633 Taucher aus Europa und Südamerika.

Sie räumten gemeinsam den Meeresgrund des Deerfield Beach in Florida auf, es war die größte Unterwasser-Säuberungsaktion aller Zeiten. Das Ergebnis war erschreckend: In nur zwei Stunden fanden die Taucher 1.450 Kilo Abfall!

Unter der Aufsicht des Guinness-Buch-Schiedsrichters stürzten sich die Taucher auf den South Florida Pier, um Angelschnüre, Angelgewichte, Plastikabfälle und mehr Müll vom Meeresgrund zu fischen. Von den insgesamt 1.450 Kilogramm Müll waren alleine 725 Kilo Bleifischgewichte.

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