Quallen-Alarm an der Costa Blanca: Sieben Menschen wurden im beliebten Ferienort Benidorm von Portugiesischen Galeeren gestochen und dabei verletzt. Drei Strände wurden daraufhin vorübergehend gesperrt, nachdem zwei der Nesseltiere im Wasser entdeckt wurden.

Eines wurde am Sonntag an der Platja del Mal Pas, das zweite am beliebten Strand Levante gefunden. Das berichtet die Zeitung „El Pais“. Fünf der verletzten Urlauber seien vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Stadträtin Mónica Gómez mit. Die Verletzungen seien insgesamt aber „nur gering“.

Quallen-Alarm: Benidorm sperrt Strände

Trotzdem: „Nach dem festgelegten Protokoll wurde nach der Sichtung des ersten Exemplars die rote Fahne am Strand gehisst“, sagt Gómez. Das Badeverbot galt für die Platja del Mal Pas, Levante und die Playa de Poniente.

Experten suchten die Strände dann nach weiteren Portugiesischen Galeeren ab und gaben einige Stunden später Entwarnung. Es weht aber weiterhin die gelbe Flagge als Warnung.

Die Berührung mit den Tentakeln der Nesseltiere ist extrem schmerzhaft, führt zu Verbrennungen und kann im Einzelfall sogar tödlich sein.

Verbrennung durch Nesseln der Portugiesischen Galeere: Das ist zu tun

Wenn Urlauber mit den Quallen in Berührung kommen, sollten sie gegebenenfalls Tentakelreste von der Haut entfernen (nicht per Hand!), die Wunde mit Salzwasser reinigen und sich an einen Arzt oder Sanitäter wenden.