Todesserie in Dom-Rep: Kein Alkohol mehr in der Minibar

Todesserie in Dom-Rep: Kein Alkohol mehr in der Minibar

Mindestens zehn Touristen sind innerhalb eines guten Jahres in Dom-Rep-Hotels oder nach dem Urlaub gestorben – alle bedienten sich an der Minibar. Ein Hotel entfernt jetzt den Alkohol aus den Zimmern.

In der Dominikanischen Republik starben seit Juni 2018 mindestens zehn Urlaubern.
In der Dominikanischen Republik starben seit Juni 2018 mindestens zehn Urlaubern.

Foto: imago images/Xinhua

Die Todesserie in der Domikanische Republik sorgt vor allem in US-Medien für Schlagzeilen. Im Hard Rock Hotel & Casino in Punta Cana starben zwei Urlauber – einer im Juli 2018 und ein weiterer im April 2019.

Das Resort zieht nun Konsequenzen und entfernt die Likör-Getränkespender aus sämtlichen Zimmern.

Hotel entfernt Alkohol aus Minibar: „Mehr Ruhe“

Das bestätigte der General Manager des Resorts dem Sender „CNN“. Er hoffe, so „mehr Ruhe für die Gäste zu schaffen“. Die Entscheidung sei jedoch unabhängig von den zwei Todesfällen getroffen worden.

Ein Sprecher des Hotels sagte dem „Rolling Stone“-Magazin: „Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste sind jetzt und schon immer unsere höchste Priorität.“ Es gebe Hotelprotokolle, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dazu gehöre auch eine tägliche Inspektion der Minibars.

FBI untersucht Hotelzimmer in der Dom-Rep

Das FBI, das die Gesundheitsbehörden der Dominikanischen Republik bei den toxikologischen Analysen unterstützt, hat derweil ein Zimmer im Bahia Principé Hotel, in dem ein Urlauber starb, genauer untersucht und Proben genommen. Getestet werden sämtliche Flüssigkeiten der Minibar, das Wasser aus der Dusche und dem Waschbecken-Hahn, berichtet der Sender „CNN“.

Seit Juni 2018 sind in der Dominikanischen Republik zehn US-Touristen gestorben – in ihren Hotelzimmern oder nach der Reise in der Heimat. Das Tourismusministerium betont, dass der Urlaub in dem Land weiterhin sicher sei. 

„In den vergangenen fünf Jahren haben über 30 Millionen Touristen die Dominikanische Republik besucht. Es ist jetzt das erste Mal, dass die internationalen Medien über so eine alarmierende Situation berichten“, so Tourismusminister Francisco Javier Garcia.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Das könnte dich auch interessieren
Zur
Startseite