Der Mann hält das Kalb fest und drückt es immer wieder am Nacken unter Wasser. Das Tier schüttelt seinen Rüssel, doch der Guide lässt nicht von ihm ab – immerhin soll der kleine Elefangt für das Foto einer Touristin posieren und dafür still halten.

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Video: Mahout drückt Babyelefanten auf Boden

Zu diesem Vorfall kam es bei einem Elefantenritt in Phuket. Ein Urlaubs-Paar hatte für den nicht genehmigten Elefantenausritt bezahlt. Während er auf dem Rücken eines ausgewachsenen Tieres sitzt und Selfies macht, fotografiert sie, nur mit einem Bikini bekleidet, das Baby im Wasser. Als sie das Jungtier abgelichtet hat, macht sie Bilder von ihrem Begleiter. 

Kritik an dem Video, das sich in den sozialen Medien verbreitete, kommt von Tierschutzorganisationen. Nicht nur, dass Elefantenreiten ihrer Ansicht nach Tierquälerei ist – weshalb Kambodscha es 2020 auch verbieten lassen möchte –, Elefanten im Meer zerstören auch Korallenriffe. Deshalb ist es nicht erlaubt, die Tiere ins Meer zu führen, berichtet „The Sun Daily“. 

In dem Artikel wird der Tierschützer Thammarat Suwannaposri zitiert. „Dieser Strandabschnitt ist voller Felsen und beheimatet ein altes Korallenriff, das gesetzlich geschützt ist.“ Die Truppe habe jemanden vorgeschickt, um das Gebiet aufzuräumen, damit die Elefanten dort im Wasser posieren können.

In Thailand leben noch 5.000 Elefanten, davon etwa die Hälfte in Gefangenschaft, während es vor 100 Jahren noch 100.000 Elefanten dort gab. Immer wieder werden schlimme Fälle von Tierquälerei bekannt – oder von drangsalierten Bullen, die Menschen angreifen