Im Zentrum der Serie „Dark“ stehen vier Familien aus der deutschen Kleinstadt Winden. Zwei Kinder verschwinden auf mysteriöse Art und Weise, und im Laufe der Entwicklungen kommen immer mehr Abgründe ans Licht, die sich hinter der kleinbürgerlichen Fassade des Ortes verstecken und gleich drei Generationen umspannen. Es beginnt eine Zeitreisen-Schnitzeljagd.

„Dark“: Alle Drehorte der Serie efinden sich in Deutschland

Es ist die erste Netflix-Serie, die komplett in Deutschland produziert wurde. Alle Studioszenen wurden in den CCC-Studios in Haselhorst im Berliner Bezirk Spandau gedreht. Die anderen Drehorte befinden sich fast alle in Berlin und Brandenburg– doch auch im Harz entdeckst du Orte. Der reisereporter zeigt sie dir.  

Aber Vorsicht, Spoilergefahr! Hast du die ersten Staffeln noch nicht gesehen, könntest du hier Dinge erfahren, die du nicht wissen willst.

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1. Wo ist Winden?

Schlechte Nachrichten, falls du gedacht hattest, du könntest ganz einfach eine Zugfahrkarte kaufen: Winden wirst du nicht an einem einzigen Ort finden.

Die Stadt, in der die Gruselserie „Dark“ spielt und in der es eigentlich durchgängig regnet, setzt sich zusammen aus vielen Orten, die teilweise Dutzende Kilometer voneinander entfernt liegen.

„Es ist eine fiktive Stadt“, schrieb Drehbuchautorin Jantje Friese. „Wir wollten das bewusst, weil wir es nicht mit einer bestimmten bayerischen oder norddeutschen Umgebung einfärben wollten. Wir wollten, dass es irgendwo ist, wo es überall sein kann.“

Düster – so ist es die meiste Zeit über im Wald von Winden.

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2. Die Windener Höhlen

Die Windener Höhlen sind der vielleicht wichtigste Ort der Serie. Denn im Inneren befindet sich „der Übergang“, der die verschiedenen Handlungszeiten miteinander verbindet. Zeitreisen spielen in „Dark“ eine wichtige Rolle, in der ersten Staffel springen die Zuschauer mit zwischen den Jahren 1953, 1986 und 2019.

Den mystischen Höhleneingang im Wald gibt es nicht wirklich. Es handelt sich hierbei um eine reine Filmkulisse, die im Wald zwischen Tremsdorf und Saarmund in Brandenburg aufgebaut wurde. Dort wurden auch weitere Außenaufnahmen gedreht.

Für die Szenen im Inneren der Höhle wurde unter anderem in der Einhornhöhle in Scharzfeld, der größten Besucherhöhle im Harz, gedreht. Das berichtet der „Harzkurier“.

Der Eingang zu den Windener Höhlen.

3. Die Schule von Winden

Die Gesamtschule Winden ist ein zentraler Ort in der ersten Staffel von „Dark“. Im Jahr 2019 gehen dort Jonas, Franziska, Martha, Bartosz und Magnus zur Schule. Auch im Jahr 1986 spielt sie eine große Rolle, dort verlieben sich zum Beispiel Katharina und Ulrich ineinander.

Als Kulisse für das Gebäude diente die Reinfelder Schule im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, das schreibt die Seite „Filmtourismus“. 

4. Brücke und Bahngleise

Auf einer Brücke bemerkt eine Gruppe von Kindern pötzlich, dass der kleine Mikkel verschwunden ist.

Kulisse für diese Szene war die Brücke des Königsweges mitten im Berliner Forst Düppel. Sie führt über stillgelegte Gleise – früher fuhr hier die Berliner S-Bahn von Wannsee nach Stahnsdorf

5. Das Hotel

Der geheimnisvolle Fremde tritt am 5. November 2019 aus der Höhle und bezieht das Zimmer 8 im Waldhotel Winden. Szenen dafür, unter anderem an der Rezeption, wurden im Schlosshotel im Grunewald gedreht. 

6. Die Kirche

Immer wieder ist in der Serie eine Holzkirche zu sehen, unter anderem unterhalten sich der geheimnisvolle Fremde und Jonas auf einer Bank davor, im Hintergrund ist eine Kirche zu sehen.

Vor dieser Kirche treffen sich der geheimnisvolle Fremde (Andreas Pietschmann) und Jonas (Louis Hofmann) in Staffel 1 von „Dark“.

Was der Jugendliche zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Der geheimnisvolle Fremde ist sein eigenes älteres Ich! Die Szene wurde auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf gedreht.

7. Winden nach der Apokalpyse

In Staffel zwei kommt es zur Apokalypse – die Szenen für den Ort Winden nach der Katastrophe wurden größtenteils auf dem Gelände der Kaserne Krampnitz gedreht, diese findest du an nördlichen Rand der Stadt Potsdam. Das ehemalige Chemiewerk in Rüdersdorf diente in „Dark“ als Kulisse für das Atomkraftwerk, berichtet „Filmtourismus“.