Reiseführer Tokio: Warum du im Jahr 2020 hinreisen musst

Reiseführer Tokio: Darum musst du im Jahr 2020 hin

Kaum eine Stadt ist so rasant, spektakulär und verwirrend wie Tokio. Die bunte Hauptstadt Japans steht wie kaum eine andere für das Motto „Lost in Sensation“ – hier trifft Tradition auf die neuesten Trends.

Jennifer Geminiani
Die Millionenstadt Tokio ist ein buntes Lichtspektakel – sogar am Tag.
Die Millionenstadt Tokio ist ein buntes Lichtspektakel – sogar am Tag.

Foto: unsplash.com/JezaelMelgoza

Bunte Reklametafeln, Menschenmassen, die neuesten Hightech-Trends, schrille Outfits und eine Skyline, die bis zum Horizont reicht, so wird Tokio oft von Touris beschrieben. Ein richtiges Stadtzentrum hat die Weltstadt nicht, dafür aber 23 Bezirke, die das pulsierende Herz der Millionenstadt formen.

Nur wenige kennen sich so richtig in Tokio aus. Wir liefern dir einen kleinen Reiseführer für das kommende Jahr – passend zum offiziellen Start des Ticketverkaufs für die Olympischen Spiele 2020.

1. Olympische Spiele 2020

Denn einer der Hauptgründe, im Jahr 2020 nach Tokio zu reisen, sind natürlich die Olympischen Sommerspiele.

Vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 kannst du große Emotionen und Sportmomente hautnah miterleben. 33 Sportarten sind bei Olympia kommendes Jahr vertreten, unter anderem auch neuere Wettbewerbssportarten wie Skateboarden, Klettern, Surfen, Baseball und Karate.

Für 22 Milliarden Euro hat Japan das neue moderne Nationalstadion im Herzen der Hauptstadt bauen lassen und wird dort 80.000 Zuschauer bei der Eröffnungszeremonie begrüßen. Das Stadion ist in einem futuristischen Stil gebaut und wird garantiert zum Instagram-Hotspot. 

Tickets solltest du aber schon sehr bald bestellen, wenn du dabei sein möchtest, denn die Spiele sind bei Touris und Einheimischen heiß begehrt.

Der offizielle Ticketvorverkauf in Deutschland läuft seit dem 24. Juni. Durchschnittlich kosten die Tickets um die 63 Euro pro Event. 

2020 finden die Olympischen Spiele in Tokio statt.
2020 finden die Olympischen Spiele in Tokio statt. Foto: imago images /UPIPhoto

2. Tsukiji-Fischmarkt

Der Tsukiji-Fischmarkt ist der größte Fischmarkt der Welt und steht daher bei Fisch-Fans ganz oben auf der Liste.

Fangfrischer Fisch lockt jeden Tag viele Einheimische und Touristen auf den Markt. Auch viele Restaurants kaufen hier ein. Um die zwei Millionen Euro sollen die Japaner pro Tag bei den etwa 900 Händlern ausgeben, die circa 480 verschiedene Fischarten verkaufen.

Wenn du die begehrte Thunfischauktion sehen möchtest, solltest du allerdings früh aufstehen, denn sie ist auf 120 Personen limitiert und startet bereits um 5 Uhr morgens. Bei der Auktion, die nur etwa 20 Minuten dauert, bekommt der Meistbietende die riesigen Thunfische.

Lass dich von der kulinarischen Vielfalt auf dem Tsukiji-Fischmarkt verzaubern.
Lass dich von der kulinarischen Vielfalt auf dem Tsukiji-Fischmarkt verzaubern. Foto: Unsplash/JonathanForage

Nach einem hektischen Sightseeing-Tag lohnt es sich aber auch, einen Abstecher zu dem Fischmarkt zu machen. Auf dem Markt kannst du nämlich die neuesten Fischtrends probieren. Das frische Sushi gilt als eines der besten in ganz Japan.

3. Shibuya Crossing

Erkennst du Shibuya Crossing vielleicht wieder? Der Gehweg war schon in mehreren Filmen zu sehen wie zum Beispiel in „Lost in Translation“ und „Resident Evil 4“. Der berühmte Zebrastreifen befindet sich direkt vor dem Bahnhof in Shibuya und ist die menschenlastigste Straßenkreuzung der Welt. Mehr als 15.000 Passanten nutzen die Straße täglich.

Fotos sind hier natürlich Pflicht. Wenn du aber Lust auf eine coole Sicht von oben hast, solltest du vom Mag’s Park aus Aufnahmen von den Zebtrastreifen machen. Nachts um 3 Uhr tummeln sich auf dem Gehweg nur noch wenige Leute und der Blick über Shibuya Crossing ist spektakulär.

Im hippen Shibuya-Viertel befindet sich das weltbekannte Shibuya Crossing.
Im hippen Shibuya-Viertel befindet sich das weltbekannte Shibuya Crossing. Foto: Unsplash/BanterSnaps

4. Tokyo Skytree

Hoch über den Dächern von Tokio zu schweben ist für viele Touris ein Traum. Der Aussichtsturm Skytree ermöglicht dir genau dieses Erlebnis. Mit 634 Metern, ist der Fernsehturm das zweithöchste Bauwerk der Welt nach dem Burj Khalifa in Dubai. Von der Aussichtsplattform wirken die Wolkenkratzer der Metropole wie kleine Legofiguren. 

Tickets sind deswegen auch heiß begehrt. Wenn du also nicht stundenlang in einer Schlange stehen möchtest, solltest du ein Ticket ohne Anstehen erwerben. Die Tickets kosten um die 35 Euro und sorgen für das perfekte Instagramfoto.

Vor allem bei Sonnenuntergang, genießt du einen herrlichen Blick über die Hauptstadt von Japan.
Vor allem bei Sonnenuntergang genießt du einen herrlichen Blick über die Hauptstadt von Japan. Foto: Unsplash/LooieKang

5. Senso-ji Tempel/Asakusa-Schrein

In Asakusa, dem ältesten Stadtbezirk Tokios, kannst du einigen der ältesten und wichtigsten buddhistischen Tempeln der Stadt einen Besuch abstatten. Der Senso-ji Tempel ist ein echter Touristenhub, also steh lieber etwas früher auf.

Der Tempel erinnert an die eindrucksvolle Edo-Zeit (1603 bis 1868). Wenn du mehr über die Geschichte erfahren möchtest, gibt es auch geführte Touren.

Neben dem Tempel befindet sich der Asakusa-Schrein, der zwar 1.000 Jahre jünger ist, aber mindestens genauso beliebt und sehenswert. Bei Nacht wird der Tempel bunt beleuchtet und die Menschenmasse nimmt etwas ab.

Die Geschichte des Tempels reicht weit zurück. Im Jahre 645 wurde er von Priester Shōkai erbaut.
Die Geschichte des Tempels reicht weit zurück. Im Jahre 645 wurde er von Priester Shōkai erbaut. Foto: Unsplash/Sorasek

6. Trendviertel Harajuku

Das Stadtviertel Harajuku ist jung, hip und alternativ. Auf der Takeshita-Straße kannst du super shoppen gehen, egal ob Einhornmütze, Herzchenbrille oder Rainbow-Food. Hier ist alles bunt, schrill und es glitzert.

Zwischen dem Bahnhof und den Yoyogi-Park wirst du viele aus der Cosplay-Szene treffen. Das ist eine Subkultur, bei der sich die Fans im Stil von Mangas und Animefiguren anziehen. Wenn du Glück hast, spielen auch ein paar Bands im Park.

Wenn du noch genügend Zeit hast, solltest du bei der Tokyu Plaza vorbeischauen. Der Eingang zur Shoppingmall ist komplett verspiegelt und gibt eine coole Kulisse für Fotos ab.

Der Eingang der Shoppingmall ist mindestens genauso spektakulär wie das Kaufhaus selbst – es gibt 125 Shops, und von der Dachterrasse hast du einen tollen Blick auf Tokio.
Der Eingang der Shoppingmall ist mindestens genauso spektakulär wie das Kaufhaus selbst – es gibt 125 Shops, und von der Dachterrasse hast du einen tollen Blick auf Tokio. Foto: Unsplash/RamonKagie

7. Verrückte Themen: Cafés und Kulinarik

Die schräge Szene von Tokio spiegelt sich in den etlichen Themencafés wider, die an jeder Straßenecke angeboten werden. So gibt es zum Beispiel ein Teacup-Schwein-Café oder eines mit Vampiren, Ninjas oder Samurai-Rittern.

Zu den bekanntesten zählt das Robot-Restaurant. Hier kannst du eine 90-minütige Show mit Robotern live miterleben. Aber auch das süße Kawaii-Monster-Café solltest du dir anschauen, denn die verrücke Inneneinrichtung lohnt sich. 

Was essen eigentlich die Japaner so? Auf die Antwort zu dieser Fragen solltest du die Omoide Yokocho, auch genannt „Piss Alley“, besuchen. Dort findet man authentische Restaurants, die teilweise so klein sind, dass nur eine Handvoll Leute reinpassen. Das Essen ist abenteuerlich, und Urlauber lernen in diesem Viertel garantiert eine andere Seite Japans kennen.

In Japan wird traditionell warm gefrühstückt, Reis, Misosuppe, roher Fisch und andere japanische Spezialitäten. Wenn dir das nicht so zuspricht, solltest du den „Eggcelent“-Laden ausprobieren. Wie der Name schon verrät, dreht sich alles um das Ei. Wenn dir eher nach Teigwaren oder Croissants ist, wirst du zum Beispiel bei der „Sawamura Bakery“ fündig.

Mittags kannst du natürlich auch Sushi essen, oder probier doch mal Ramen. In Shibuya, in der Nähe von Shibuya Crossing, kannst du das „Usagi Ramen“ mal testen. Der kleine Laden ist bekannt für die Nudeln, und es gibt sogar eine Showküche, in der du den Köchen zuschauen kannst.

Abends solltest du eine andere japanische Spezialität probieren, die Katsudon oder Udon-Nudeln. Bekannt dafür ist das Shin Udon in Shibuya, dort sind die Spezialitäten hausgemacht und frisch.

Wenn du aber doch Lust auf ein richtig leckeres Sushi hast, wirst du im Toriton-Laden fündig. Hier bekommst du das Sushi sowohl vom Rollband als auch à la carte.

Die legendäre Omoide-Yokocho-Gasse, bekannt auch als „Yakitori Alley“ oder „Piss Alley“, ist eine besondere Ess- und Trinkerfahrung.
Die legendäre Omoide-Yokocho-Gasse, bekannt auch als „Yakitori Alley“ oder „Piss Alley“, ist eine besondere Ess- und Trinkerfahrung. Foto: Unsplash/AlexandreChambon

8. Odaiba: Strandpark mit Regenbogenbrücke

Im idyllischen Odaiba kannst du dich zurücklehnen, Sonne tanken und entspannen. Hinkommen kannst du mühelos mit einer Hochbahn von Tokio aus.

Auf der künstlichen Insel findest du nicht nur moderne Gebäude in einer Bucht, sondern auch einen kleinen, aufgegossenen Sandstrand im Odaiba Kaihin Koen Park. Schwimmen solltest du dort allerdings aufgrund der schlechten Wasserqualität besser nicht. 

Odaiba ist ein Vergnügungsviertel mit etlichen Museen, Freizeitparks, Cafés, Shops und Restaurants. Wenn du an der Promenade vom Tokyo Bay entlangschlenderst, fällt dir garantiert die kleine Freiheitsstatue auf. Das Riesenrad solltest du definitv besuchen, denn es gehört zu den größten der Welt.

Für ein fantastisches Fotomotiv sorgt auch die Freiheitsstatue von Tokio. Im Hintergrund kann man die Rainbow Bridge sehen und die Skyline der Hauptstadt.
Für ein fantastisches Fotomotiv sorgt auch die Freiheitsstatue von Tokio. Im Hintergrund kann man die Rainbow Bridge sehen und die Skyline der Hauptstadt. Foto: Unsplash/JezaelMelgoza

Von hier aus kann man super die Rainbow Bridge beobachten. Die Brücke verbindet die Insel mit Tokio und ist daher gewissermaßen das Wahrzeichen von Odaiba. Ihren Namen hat die Brücke erhalten, weil sie mit Lichtern in Regenbogenfarben beleuchtet wird.

Die coolsten Fotos kannst du von den Tokio Decks machen. Dort steht auch immer ein LED-Schild für Verliebte und sorgt so für ein ideales Fotomotiv.

Die Regenbogenbrücke von Odaiba ist abends ein begehrter Instagram-Hotspot.
Die Regenbogenbrücke von Odaiba ist abends ein begehrter Instagram-Hotspot. Foto: Unsplash/AlexKnight

9. Tokyo Tower

Wenn du nach einem tollen Aussichtspunkt suchst, um die Millionenmetropole von Tokio zu sehen, dann darf der Tokyo Tower nicht fehlen. Der Turm liegt im Shiba-Park und wurde 1958 im Stil des Eiffelturms von Paris nachgebaut und thront nun mit seinen 333 Metern über dem Stadtgebiet von Minato.

Es gibt hier zwei Aussichtsplatformen, eine auf 150 Metern Höhe und eine auf 250 Metern Höhe, von denen aus du fotografieren kannst.

Der Tokio Tower ist 333 Meter groß und sogar neun Meter höher als das Original in Paris.
Der Tokio Tower ist 333 Meter groß und sogar neun Meter höher als das Original in Paris. Foto: Unsplash/JezaelMelgoza

Kurz vor Sonnenuntergang lohnt sich der Besuch besonders, denn so kannst du Tokio auch mal bei Nacht erleben. Verpassen kannst du den Tower nur schlecht, denn er ist nachts immer beleuchtet und von Touristen umschwärmt. Eine kostenlose Alternative, die Stadt von oben zu sehen, ist das Tokyo Metropolitan Government Building in Shinjuku.

Den Tokyo Tower nachts zu erleben ist ein echtes Highlight und sollte auf deiner To-do-Liste stehen.
Den Tokyo Tower nachts zu erleben ist ein echtes Highlight und sollte auf deiner To-do-Liste stehen. Foto: Unsplash/FreemannZhou

10. Akihabara/Akiba

Die „Electro Town“ von Tokio ist schon lange kein Geheimtipp mehr, trotzdem lohnt sich der Spaziergang durch die leuchtenden Straßen. In dem Viertel treffen Spielsüchtige auf Computernerds, die an jeder Ecke um die Wette zocken.

Neben den zahlreichen Elektronikgeschäften reihen sich Spielhallen an diverse Maid-Cafés. Shoppen kannst du auf der Haupteinkaufsstraße Chuo-dori.

Wenn du ein totaler Manga-Fan sein solltest, bist du hier perfekt aufgehoben: Im Manderake Shop gibt es auf acht Stockwerken alles aus den Anime- und Manga-Paradies.

Bei Nacht leuchtet das Viertel fast so hell wie Las Vegas und sollte deshalb auf deiner Must-do-Liste stehen. 

Akihabara ist DAS Viertel in Tokio, das für seine Anime- und Manga-Läden bekannt ist.
Akihabara ist DAS Viertel in Tokio, das für seine Anime- und Manga-Läden bekannt ist. Foto: Unsplash/AndyMiller

11. Für Partyliebhaber: Roppongi

Wenn du auf der Suche nach buntem Treiben bist, solltest du dich in das Vergnügungsviertel Roppongi stürzen. Bis spät in die Nacht hauen hier Einheimische und Touris so richtig auf den Putz. Leuchtende Bars, coole Live-Musik und bekannte Night-Clubs sorgen hier für ausgiebige Partynächte. Optisch erinnert die Location ziemlich an den Time Square in New York.

Odeon ist wohl der berühmteste Nachtclub in Tokio. Hier wird an den Wochenenden sogar bis zum nächsten Mittag des darauffolgenden Tages gefeiert. Auf internationale Partygänger stößt du im V2 Tokyo. Im 13. Stock kannst du hier ausgiebig Party machen und eine herrliche Aussicht über die Stadt genießen.

Eine andere Adresse, an der es wild und heiß zugeht, ist das Rotlichtviertel Kabukicho.

Roppongi ist das Szeneviertel für Nachtschwärmer.
Roppongi ist das Szeneviertel für Nachtschwärmer. Foto: Unsplash/PawelNolbert

12. Für Kunstbegeisterte: Digital Art Museum

Der Instagram-Hotspot schlechthin ist das MORI Building Digital Art Museum teamLab Borderless. Ein langer Name, und das Museum ist richtig cool. Auf 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, bietet das Kunstmuseum 520 Computer und 470 Projektoren an und ist megabeliebt bei jungen Leuten. Durch die Projektionen entstehen einzigartige Kunstwerke,  Animationen, Holograme und Lichtbewegungen.

Es gibt fünf verschiedene Themenwelten: die grenzenlose Welt, der Wald der Lampen, das Teehaus, der athletische Wald oder der Zukunftspark.

Um coole Instagrambilder zu schießen, solltest du helle Kleidung tragen, denn die reflektiert die Projektionen, und du solltest eine möglichst lichtstarke Kamera mitnehmen.

Mehr als eine Million Besucher kamen in den ersten fünf Monaten ins Digital Art Museum.
Mehr als eine Million Besucher kamen in den ersten fünf Monaten ins Digital Art Museum. Foto: imago/AFLO

13. Für Naturfreunde: Parks in Tokio

Der Ueno Park ist einer der bekanntesten Parks in ganz Tokio und vor allem während der Kirschblütenzeit ein echtes Highlight. Im Jahr 2020 soll die Kirschblütenzeit Ende März, Anfang April stattfinden.

Allerdings wollen viele das Spektakel sehen, und dadurch ist dann hier deutlich mehr los. Für einen gemütlichen Tag solltest du dir ein gutes Buch und frisches Sushi aus der Innenstadt mitbringen und damit dann tiefenentspannt unter einem Kirschbaum sitzen.

Während der Kirschblütenzeit wirkt der ganz Park rosa-weiß verzaubert und sorgt für eine romantische Atmosphäre.
Während der Kirschblütenzeit wirkt der ganz Park rosa-weiß verzaubert und sorgt für eine romantische Atmosphäre. Foto: Unsplash/YuKato

Wenn du doch eher etwas Ruhigeres suchst, lohnt sich der Sumida Park, denn hier kannst du dem Großstadtdschungel entfliehen.

Vom Meguro-Fluss hast du einen wunderschönen Blick auf das Kirschblüten-Spektakel.
Vom Meguro-Fluss hast du einen wunderschönen Blick auf das Kirschblüten-Spektakel. Foto: Unsplash/SoraSagano

Möchtest du Party und Entspannung kombinieren, solltest du beim Yoyogi Park vorbeischauen, denn hier ist immer etwas los.

Er ist einer der größten Parks in Tokio und ein beliebter Ort zum Joggen oder für Picknicks. Musikalisch läuft hier meistens was. Kultur sollte aber dennoch sein: Ein Abstecher zum nahe liegenden Meiji-Schrein ist ein absolutes Must. 

14: Für Bücherwürmer: Tsutaya Books

Das Bücherviertel Jimbocho befindet sich im Stadtbezirk Chiyoda und ist für Buchlieber der Himmel auf Erden. Mehr als 170 Buchhandlungen kannst du hier finden, die nicht nur in ihren Läden verkaufen, sondern teilweise auch direkt auf den Straßen.

Die berühmteste Buchhandlung ist wohl das Tsutaya Books – hier war auch schon Prince William zu Gast.

Für Buchliebhaber ist Tsutuya Books genau das Richtige.
Für Buchliebhaber ist Tsutuya Books genau das Richtige. Foto: imago images/Kyodo News

15: Für Familien: Disneyland Tokyo

Disneyland ist eigentlich immer ein Muss für die Kleinen – so auch in Tokio. Der imposante Disney Park in der Metropole ist ein echtes Erlebnis: Aufwendige Dekos, coole Architektur, japanische Paraden, beeindruckende Attraktionen und Merchandise ziehen jedes Jahr Millionen von Besuchern an.

Der Disney Park ist in zwei Themenparks unterteilt: Auf der einen Seite findest du den neuen Tokyo DisneySea Bereich und auf der anderen Seite das traditionelle Disneyland. 

Im Sommer kannst du hier zusammen mit deiner Familie das traditionelle Sommerfest Natsu Matsuri mit vielen traditionellen japanischen Gewändern feiern. 

Tokio ist eine verrückte Welt, vollgestopft mit kunterbuntem Merchandise, pappsüßen Desserts und vielen kichernden Harajuku-Girls. Im Disneyland erlebst du den japanischen schrillen Flair mal anders.
Tokio ist eine verrückte Welt, vollgestopft mit kunterbuntem Merchandise, pappsüßen Desserts und vielen kichernden Harajuku-Girls. Im Disneyland erlebst du den japanischen schrillen Flair mal anders. Foto: Pixabay/Wetmount

Extratipp: Ausflug zum Berg Fuji

Der Fuji sollte auf keiner Japan-Reise fehlen! Gerade mal zwei Stunden von Tokio entfernt befindet sich der höchste Berg Japans. Während der Olympischen Spiele ist Klettersaison, und alle Wanderwege werden geöffnet sein.

Weite Aussichten und tolle Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge sorgen für großartige Panoramaaufnahmen. Du willst den Vulkan nur aus der Ferne beobachten? Die Region um den Fuji ist für ihre Seen bekannt. Die schönste Gegend ist die Fünf-Seen-Region (Fuji Go-Ko, „Fuji-san Five Lakes Region“).

Gerade bei Sonnenuntergängen ist der Fuji ein beliebtes Ziel bei Touristen.
Gerade bei Sonnenuntergängen ist der Fuji ein beliebtes Ziel bei Touristen. Foto: Unsplash/TianshuLiu

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