Dieser Mann erfindet das Schwarzfahren neu: Mehrere Hundert Meter fuhr der betrunkene Passagier mit einer Regionalbahn – allerdings nicht im Waggon, sondern auf dem Kupplungskopf am Ende des Zuges!

Seinen Sitzplatz hatte der Mann zuvor abgeben müssen, da andere Fahrgäste sich über sein schlechtes Benehmen beschwert haben sollen. Er soll sie belästigt und im Zug randaliert haben, woraufhin ihn der Lokführer am Dienstagabend gegen 22 Uhr im saarländischen Dirmingen rausschmiss. Das berichtet der „Saarländsiche Rundfunk“.

Saarland: Mann fährt nach Rausschmiss auf Kupplung des Zuges mit

Die waghalsige Aktion blieb vom Bahnpersonal unentdeckt – erst in einer Kurve sahen Mitreisende den Mann.

Mitten auf der freien Strecke bremste der Zug ab – der Mann sprang von der Kupplung ins Gleisbett und terrorisierte Mitreisende und Bahnpersonal. Wie die Bundespolizei mitteilte, schmiss er mit voller Wucht Steine auf den Zug, ein Rückfenster zersprang. 

Betrunkener Randalierer zerstört mit Steinen ein Zugfenster

Danach flüchtete er, weit kam er allerdings nicht. Die alarmierte Polizei machte den Randalierer dingfest und nahm ihn mit zur Dienststelle in Neunkirchen.

Dort mussten ihn fünf Beamte festhalten, damit ein Alkoholtest gemacht werden konnte. Seinen Rausch musste der 32-Jährige in der Ausnüchterungszelle ausschlafen.