Cancún in 5 Tagen – was du alles sehen musst | reisereporter.de

Cancún in 5 Tagen – was du alles gesehen haben musst

Weiße Traumstrände, türkisblaues Meer, magische Mayakultur: Cancún ist ideal für jeden Urlaubstyp und zugleich der perfekte Einstieg für Mexiko. Cancún in nur fünf Tagen entdecken? Wir zeigen dir wie.

Playa Delfines in Cancún.
Cancún bietet etwas für jeden Urlaubstyp und ist bekannt für die weißen Traumstrände, das türkisblaue Wasser und die magische Mayakultur.

Foto: Sandra Weber

Immer mehr Fluglinien bieten Direktflüge ins mexikanische Karibik-Paradies Cancún an. Deshalb landen hier nicht nur Pauschalurlauber, oft ist die Urlaubshochburg der Startpunkt für eine längere Mexiko-Reise.

Was sich anbietet – denn hier vermischen sich traditionell-mexikanische Lebensart mit modernem westlichen Lifestyle. Wenn überhaupt, erlebst du in Cancún also einen Kulturschock „light“.

Cancún ist mehr als nur eine Touristenhochburg

Wenn du eine längere Mexiko-Tour geplant hast, erholst du dich am besten einige Tage in Cancún vom Jetlag und kommst erst einmal an. Die künstlich aus dem Boden gestampfte Karibikstadt wird oft als zu touristisch abgestempelt, überrascht aber doch positiv: Sie hat viel mehr zu bieten als nur Bettenburgen. Fünf Tage sollten mindestens eingeplant werden.

Tag 1 in Cancún

Cancúns Lage ist einzigartig: Weiße Traumstrände und türkisblaues Meer zur Linken und die smaragdgrün schimmernde Lagune Nichupté zur Rechten, dazwischen die Hotelzone auf einer Landzunge. Dieses Naturwunder schaust du dir am besten von oben an.

Auf dem Torre Escénica genießt du in einer drehbaren Kabine einen 360-Grad-Ausblick – in 80 Metern Höhe. Nichts für schwache Nerven, aber das fantastische Panorama belohnt deinen Mut. Die vielen Farben des Wassers, vom zarten Pastellgrün bis hin zum dunklen Königsblau, werden dich verzaubern.

Blick vom Torre Escénica.
Auf dem Torre Escénica kannst du Cancún von oben bestaunen. Foto: Sandra Weber

Danach relaxt du am nächstgelegenen Strand, Playa Linda. Von dort aus kannst du weiterlaufen und weitere Strände entdecken. Über 20 Kilometer erstrecken sich feinsandige Strände auf der Isla Cancún.

Die meisten sind top ausgestattet mit Toiletten, Duschen, Strandbars, Sonnenliegen, Palapa-Sonnenschirmen, Lifeguards oder sogar Massagezelten. Ob Tauchen, Schnorcheln, Jetski, Kajakpaddeln oder Segeln – Wassersportfans kommen voll auf ihre Kosten.

Playa Linda
Playa Linda Foto: Sandra Weber

Ob Party-Strand oder Ruhe-Oase – für jeden Geschmack ist etwas dabei

Das Tolle ist: Jeder Strand ist ein bisschen anders. An manchen quirligen Stränden wird gefeiert, an anderen einsamen Stränden relaxt. Manche Strände weisen starken Wellengang auf, andere ruhiges, seichtes Gewässer. Such dir einfach deinen Lieblingsstrand aus! Zu empfehlen sind Playa Gaviota Azul (Party, Wassersport) und Playa Marlín (Entspannung).

Nachts verwandelt sich die Zona Hotelera in eine Partymeile. Entdecke die vielen Restaurants, Bars oder Clubs der Zona – Cancúns Nachtleben ist weltberühmt.

Tag 2 in Cancún

Am zweiten Tag gibt’s den perfekten Mix aus Beachlife und Mayakultur. An der südlichen Spitze der Isla Cancún kannst du am beliebten Playa Delfines die Seele baumeln lassen. Der Strand dort ist besonders breit, das Wasser schillert in einem verzaubernden Türkis, kostenlose Palapa-Sonnenschirme spenden Schatten.

Playa Delfines in Cancún.
Der wunderschöne Sandstrand Playa Delfines in Cancún. Foto: Sandra Weber

Geduldige Urlauber können sich in die lange Warteschlange stellen, um das typische Erinnerungsfoto vor den großen, bunten Cancún-Buchstaben aufzunehmen.

Weiter geht’s mit der Besichtigung der Ruinenstätte El Rey

Dass lange vor der touristischen Erschließung Cancúns hier mal eine Hochkultur heimisch war, daran erinnert die Maya-Ruinenstätte El Rey. Diese liegt gerade mal fünf Gehminuten entfernt gegenüber dem Playa Delfines.

Inmitten der trubeligen Zona Hotelera sind die Überreste einer Pyramide mit drei Tempeln zu bewundern sowie die heutigen Bewohner der Ausgrabungsstätte: Leguane. Einige Gehminuten weiter nördlich im Maya-Museum erfährst du mehr über das Leben in prähispanischen Zeiten.

El-Rey-Ruinenstätte
Die Maya-Ruinenstätte El Rey. Foto: Sandra Weber
Und danach geht’s zurück zum Chillen an die Playa Delfines oder an die Südspitze der Isla Cancún, Punta Nizuc.

Tag 3 in Cancún

Cancún besteht aus zwei Teilen – der Zona Hotelera und dem Zentrum auf dem Festland. Im Zentrum wohnt die Mehrheit der Einwohner, es geht hier recht mexikanisch zu. Im Mercado 28 findest du mexikanisches Kunsthandwerk und genießt Köstlichkeiten der traditionellen yukatekischen Küche wie Cochinita Pibil.

Mercado 28
Der mexikanische Markt Mercado 28. Foto: Sandra Weber

Mit der Fähre, die am Hafen Puerto Juárez alle 20 bis 30 Minuten an- und wieder ablegt, geht’s rüber zur Isla Mujeres 13 Kilometer vor Cancúns Küste. Ganz im Norden befindet sich mit der Playa Norte einer der schönsten Strände Mexikos überhaupt. Im seichten, türkisblauen Wasser kannst du gefühlte Ewigkeiten lang waten, aber auch schwimmen.

Der Nationalpark Garrafón ist ein Paradies für Taucher

Am südlichen Ende der Insel, im Nationalpark Garrafón, sind Taucher ganz in ihrem Element. Ebenso im Unterwasser-Kunstmuseum MUSA: Über 400 lebensgroße Figuren, ein VW-Käfer und vieles mehr sind im marinen Skulpturenpark tauchend oder schnorchelnd zu erkunden – Eintritt kostenlos.

Kleiner Tipp: Mit Golfcarts kannst du auf eigene Faust die Westküste runterdüsen und die Ostküste mit ihren verlassenen Stränden wieder hoch.

Tag 4 in Cancún

Du willst mal raus aus Cancún? Dann hast du die Qual der Wahl zwischen einer Vielzahl an geführten Tagestouren. Ein Besuch der imposanten Mayastadt Chichén Itzá ist der Klassiker. Am Fuße der Pyramide des Kukulkán verstehst du sofort, warum die Mayastadt zu den sieben neuen Weltwundern gehört.

Die Tour beinhaltet auch einen Abstecher in die Kolonialstadt Valladolid sowie Planschen und Tauchen in einer Cenote – die für Yucatán so typischen, mit Süßwasser gefüllten Kalksteinlöcher.

Chichén Itzá
Chichén Itzá – eines der sieben Weltwunder der Moderne. Foto: Sandra Weber

Wasserratten sollten sich für eine Tour in den Wasserpark Xel-Há entscheiden. Im größten natürlichen Aquarium der Welt kannst du ungeahnten Artenreichtum bestaunen, mit Seilbahnen über die Lagune rauschen, von Klippen springen, Tauchen mit Stachelrochen und Schwimmen mit Delfinen.

Die Süßwasser-Lagune, die bis ins Meer reicht, bietet ein unvergessliches Naturerlebnis.

Tag 5 in Cancún

Am letzten Tag geht’s zurück ins Herz Cancúns: Das 3.000 Hektar umfassende Lagunen-System Nichupté inmitten des Stadtgebiets ist es wert, genauer erkundet zu werden.

Das machst du entweder zu Fuß am Ufer oder in einem Glasbodenboot – so siehst du die Unterwasserlandschaft der Sümpfe mit ihren vielen Fischarten und lässt die Mangrovenwälder an dir vorbeiziehen. Mit etwas Glück sichtest du sogar ein Krokodil.

Das Lagunen-System Nichupté.
Das Lagunen-System Nichupté. Foto: Sandra Weber.

Von der Lagune kannst du direkt ins offene Meer schippern und die Küste der Zona Hotelera entlangfahren. Und noch einmal wirst du dich vom Farbenspiel verzaubern lassen und so Cancún in wunderschön grün-türkis-blauer Erinnerung behalten.

Bootstour in Cancún.
Reisereporterin Sandra unterwegs mit dem Boot. Foto: Sandra Weber

 

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