Betrunkener will Notausgang öffnen – Flugzeug kehrt kurz nach Start um

Betrunkener will Notausgang öffnen – Flugzeug kehrt um

Panik im Urlaubsflieger in die Dominikanische Republik. Kurz nachdem die Maschine am Montag von Madrid abhob, versuchte ein betrunkener Passagier, den Notausgang zu öffnen – ein Polizist stoppte ihn.

Die Flugroute des Flugs UX89 nach Santo Domingo.
Einmal im Kreis: Die Air-Europa-Maschine muss wegen des Unruhestifters nach Madrid umkehren. (Screenshot)

Foto: flightaware.com

Nur 40 Minuten blieb die Maschine vor Air Europa in der Luft – für die Passagiere des Fluges UX89 von Madrid nach Santo Domingo in der Dominikanischen Republik ging es (vorerst) nicht in den Karibikurlaub. Schuld daran war ein offenbar betrunkener Passagier, der sich kurz nach dem Start am Notausgang des Fliegers zu schaffen machte.

Betrunkener will Notausgang während des Flugs öffnen

Mitreisende sollen entsetzt beobachtet haben, wie der Mann „sichtbar verärgert“ zur Tür am Notausgang ging und versuchte, sie zu öffnen. Das berichtet die spanische „Olive Press“. Unter den Fluggästen soll auch ein Polizist aus Malaga gewesen sein, der den Randalierer überwältigt haben soll.

Gerade einmal bis nach Portugal schaffte es der Flieger – wegen des Zwischenfalls kehrten die Piloten wieder nach Madrid zurück und landeten dort gegen 18.25 Uhr.

Air-Europa-Flieger muss kurz nach Start umkehren

Der Polizist, der den auf Krawall gebürsteten Passagier bis zur Landung festhielt, nahm einen „starken Alkoholgeruch“ wahr. Ob zu viel Fusel der Grund für sein Handeln war?

Der Passagier wurde nach der Landung am Madrid-Barajas-Flughafen von der örtlichen Polizei festgenommen. Der reisereporter hat bei der Airline Air Europa um ein Statement gebeten, die Anfrage blieb bisher unbeantwortet.

Für die restlichen Passagiere sollte der Tag aber doch noch ein gutes Ende haben: Einige von ihnen nahmen wenige Stunden später den nächsten Flug nach Santo Domingo, andere entschieden sich dagegen und erhielten Gratis-Flugtickets für den Folgetag.

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