Reise ins Weltall: Bald kannst du in der ISS schlafen

Reise ins Weltall: Bald kannst du in der ISS schlafen

Umgeben von Abermillionen Sternen blickst du auf unsere Erde und fühlst dich einmal wie ein echter Astronaut. Keine Szene aus einem Science-Fiction-Film, sondern bald Realität für Weltall-Touristen.

Die Weltraumstation schwebt über der Erde.
Hier soll bald das wohl spektakulärste Hotel der Welt entstehen – eigentlich des ganzen Universums.

Foto: imago images/UPI Photo

Wer schon jeden Fleck auf der Erde gesehen hat, lässt sich eben ins Weltall schießen. Der Weltraumtourismus ist längst keine Vision aus einem Science-Fiction-Film mehr, sondern nimmt immer mehr Gestalt an. Der nächste historische Schritt soll der Bau eines Hotels in der Internationalen Raumstation (ISS) sein.

Die Pläne dazu gab die Nasa jetzt bekannt, schon ab 2020 sollen Ausflüge ins All stattfinden.

Weltraumtourismus: So teuer ist eine Nacht in der ISS

Anders als in Venedig oder Dubrovnik müssen Urlauber in bis zu 400 Kilometern über der Erde keinen Overtourism befürchten. Die exklusive Reise soll nur zweimal im Jahr stattfinden – und nach Informationen der „New York Times“ auch nur jeweils zwei Menschen gewehrt werden.

Wie so ein Hotelzimmer in der ISS aussehen könnte? Offiziell gibt es bislang noch keine Einblicke, einen Vorgeschmack liefert der deutsche Astronaut Alexander Gerst auf seinem Instagram-Profil mit diesem Ausblick:

So eine Nacht im Weltraum-Hotel hat einen stolzen Preis: umgerechnet fast 31.000 Euro (35.000 US-Dollar). In der Vollpension sicherlich enthalten: gewöhnungsbedürftige Astronautennahrung.

Auf der Raumstation müssen es Touristen dann für den gesamten Aufenthalt von bis zu 30 Tagen aushalten, Ausflüge sind nicht möglich.

Tourismus der Zukunft? Mit der Rakete ins Weltall

Etwa 51 Millionen Euro werden für die Anreise mit der Rakete fällig. Einer, der das möglich machen möchte, ist Elon Musk. Seine SpaceX-Raketen sollen bis zu vier Menschen gleichzeitig zur ISS bringen, auch Flugzeughersteller Boeing feilt an einem eigenen Transport.

Die Einnahmen sollen in die Instandhaltung der ISS, aber auch in kommende Missionen fließen. Im Jahr 2024 soll erstmals eine Frau den Mond betreten.

Neu ist die Idee mit dem Weltraum-Hotel übrigens nicht: Das amerikanische Start-up Orion Span möchte ab 2021 Touristen in circa 300 Kilometern über der Erde übernachten lassen. 

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