Bettwanzen-Ranking: Diese Städte in den USA sind am ekeligsten

Bettwanzen-Ranking: Hier sind die Städte am ekeligsten

Sich mit Bettwanzen das Hotelbett teilen – eine eklige (und bei einem Biss auch schmerzhafte) Angelegenheit. Ein Ranking zeigt, wo das lästige Ungeziefer am liebsten haust. New York ist ganz vorn dabei.

Die Cimex lectularius oder auch besser bekannt als Bettwanze.
Die Cimex lectularius oder auch besser bekannt als Bettwanze liebt vor allem menschliches Blut.

Foto: imago images/Nature Picture Library

Roadtrip oder Städtereise in die USA? Sofort! Währenddessen mit juckenden, roten Bissen am Körper geplagt sein? Auf gar keinen Fall! In 50 Städten solltest du deine Unterkunft gründlich untersuchen, denn ein Ranking zeigt nun, welche sich als wahre Bettwanzen-Hochburgen entpuppen.

Und dieser Spoiler dürfte vor allem New-York-Fans schockieren: Der Big Apple landet in den Top 3.

Bettwanzen-Alarm in den USA: Diese Städte sind vom Ungeziefer geplagt

Nur wenige Millimeter groß, schleichen sich die Wanzen unbemerkt in dein Bett – und denen ist es ganz egal, ob du im Luxushotel, in einer privaten Unterkunft oder im günstigen Hostel unterkommst. Hauptsache, sie können dein Blut saugen.

Um die lästigen und widerstandsfähigen Biester loszuwerden, hilft oft nur der Anruf beim Schädlingsbekämpfer. Die Experten der amerikanischen Firma Terminix haben ihre Einsätze von April 2018 bis April 2019 zusammengezählt und anhand dessen die Top 50 der Bettwanzen-Hotspots Amerikas veröffentlicht:

Von der West- bis zur Ostküste nisten sich die nervigen Bettwanzen ein.
Von der West- bis zur Ostküste nisten sich die nervigen Bettwanzen ein. Foto: Terminix

Demnach besonders geplagt ist Philadelphia auf Platz eins, gefolgt von der weltweit beliebten Destination New York. Unter den ersten zehn Plätzen finden sich auch weitere Metropolen, die Besucher mit Städtetrips locken: Los Angeles (6. Platz), Washington, D.C. (8. Platz), Chicago (9. Platz) und Boston (10. Platz).

Nicht nur in Hotelbetten: Bettwanzen kommen mit auf Reisen

Übrigens, der Name ist irreführend: Bettwanzen nisten sich nicht nur in Matratzen und Bettwäsche ein, sondern auch in Teppichen oder sogar hinter Fußleisten. Im schlimmsten Fall begleiten dich die Biester sogar auf Reisen: In Jacken, Taschen oder Koffern können sie sich verstecken – und überleben selbst Flüge. Bis zu sechs Monate bleibt das Ungeziefer am Leben.

Der Befall fällt dir meist erst dann auf, wenn du plötzlich mit roten, juckenden Flecken aufwachst. Manche Menschen reagieren auf die Bisse der Wanze sogar mit Quaddeln oder Pusteln. Bettwanzen sind klassische Parasiten und ernähren sich von Blut, weshalb sie warme Orte, am liebsten in der Nähe von Menschen, bevorzugen. Das erklärt das Umweltbundesamt.

Mit mangelnder Hygiene hat ein Befall übrigens nichts zu tun.

So schützt du dich vor Bettwanzen

Die Bisse sind nervig und die Vorstellung, sich mit den Krabbeltieren das Bett zu teilen, eklig. Aber gefährlich sind die Bettwanzen nicht. Krankheiten werden von ihnen nicht übertragen. 

Trotzdem raten die Schädlingsbekämpfer von Terminix, auf Folgendes in der Bleibe zu achten:

  • rot-bräunliche Punkte oder Schmierspuren auf Matratzen oder Bezügen
  • ein starker modriger Geruch

Und natürlich solltest du Ausschau nach lebenden Wanzen halten. Diese werden allerdings nur bis zu acht Millimeter groß, im ersten Stadium sind sie hellgelb und messen etwa einen Millimeter, was die Suche noch schwieriger gestaltet.

Ein weiterer Tipp vom Umweltbundesamt: Vorsichtshalber das Gepäck verschließen und so weit wie möglich vom Bett entfernt aufbewahren.

Schöpfst du allerdings doch den Verdacht, in einer befallenen Unterkunft gelandet zu sein, kannst du vor Ort oder zu Hause dein Gepäck in der Badewanne öffnen und nach den Bettwanzen fahnden. Im Worst Case: den Profi um Hilfe rufen.

Und nach der Reise könntest du dir zum Beispiel am Flughafen Frankfurt von einem Hund das Gepäck auf Bettwanzen abschnüffeln lassen.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Das könnte dich auch interessieren
Zur
Startseite