Der Himmel war dunkel, Asche regnete vom Himmel: Auf der Insel Sumatra ist am Sonntag der Vulkan Sinabung ausgebrochen und spuckte neun Minuten lang Asche in den Himmel. Die riesige Wolke versetzte die Menschen in Panik.

Tausende Touristen flohen aus der Stadt Berastagi rund 23 Kilometer östlich des Vulkans. „Ich habe mir Sorgen um die Sicherheit meiner Familie gemacht, als ich die hohe Säule aus dunkler Vulkanasche aufsteigen sah“, sagte Yuwarna Ramadhani der „Jakarta Post“.

Vulkan Sinabung: Videos zeigen den Ausbruch

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Berichte über Verletzte gibt es bisher jedoch nicht, es wurde nur die Gefahrenstufe III ausgerufen (Stand-by). Allerdings warnen Experten vor neuen Ausbrüchen.

Armen Putera, einer der Verantwortlichen für die Überwachung des Sinabung, sagte, dass Einwohner und Besucher dazu aufgefordert wurden, die Orte in einem Radius von drei bis fünf Kilometern zu verlassen.

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Sinabung ist einer der aktivsten Vulkane in Südostasien

Der Sinabung ist mehr als 2.000 Meter hoch. 400 Jahre lang war er inaktiv – doch dann brach er 2010 erneut aus. Und seitdem spuckt der Vulkan immer wieder Asche und Rauch, er gilt als einer der aktivsten in Südostasien. Der letzte größere Ausbruch im Jahr 2016 forderte sieben Menschenleben.

Wie sicher ist es, nach Indonesien zu reisen?

Das Auswärtige Amt hat keine Warnung herausgegeben. Die Behörde weist aber darauf hin, dass die Möglichkeit „verstärkter Aktivitäten“ besteht. „Mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr bis zur Schließung von Flughäfen muss jederzeit gerechnet werden“.

In Indonesien gibt es etwa 130 Vulkane, das Land liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.