Schon bei meiner Ankunft verzaubern mich die grünen Hügel, die Airlie Beach umgeben. Ich wandere an all den schicken Booten im Hafen vorbei, um ins kleine Stadtzentrum zu gelangen.

Das Leben dieses Küstenstädtchens spielt sich hauptsächlich auf einer langen Straße ab, die tagsüber perfekt zum Bummeln und abends für ihr aktives Nachtleben bekannt ist.

Airlie Beach: Ausgangspunkt für viele Ausflüge

Es ist offensichtlich, dass sich an diesem Ort alles um den Tourismus dreht. Für nahezu jeden Besucher – auch für mich – ist Airlie Beach das Tor zu den Whitsunday Islands. Die Inselgruppe ist für die Ausflüge zum Schnorcheln im Great Barrier Reef sowie den Whitehaven Beach, den weißesten Strand der Welt, bekannt.

reisereporterin Kristin verbringt einige Tage in Airlie Beach.
reisereporterin Kristin verbringt einige Tage in Airlie Beach. Foto: Kristin Matzies

Dennoch verbringe ich einige Tage in Airlie Beach und die meiste Zeit davon an der Lagune, die das Herzstück des Ortes darstellt. Der Sandstrand und die palmengesäumte Wiese mit Blick aufs Meer sind liebevoll angelegt, und es lässt sich hier so einige Stunden am Tag aushalten.

Auch Familien lassen ihre Kids im Kinderbecken planschen, und dank der Lifeguards muss sich wirklich niemand Sorgen machen.

Vorsicht vor den Quallen

Ganz anders sieht das im umliegenden Meer aus, denn in der Zeit von November bis Mai ist „stinger season“. Diese Würfelquallensaison ist besonders in den nördlichen Gebieten der Ostküste stark ausgeprägt, weshalb Badeverbot herrscht und das Tragen eines „stingersuit“, eines Neoprenanzugs, empfohlen wird.

Besonders der Bicentennial Walkaway lockt mit einer entspannten Wanderung vorbei am Abell Point Marina Yachthafen bis zum Cannonvale Beach.
Besonders der Bicentennial Walkaway lockt mit einer entspannten Wanderung vorbei am Abell Point Marina Yachthafen bis zum Cannonvale Beach. Foto: Kristin Matzies

Somit laden die kleinen umliegenden Strände nur zu Spaziergängen und nicht zum Schwimmen ein. Besonders der Bicentennial Walkaway lockt zu einer entspannten Wanderung vorbei am Yachthafen Abell Point Marina und bis zum Cannonvale Beach.

Von der Abell Point Marina starten zudem alle Touren zu den Whitsunday Islands – ob mehrtägige Segeltour, ein Ausflug mit einer Luxusjacht oder eine Tagestour mit Speedboot. Für Letztere entscheide ich mich, inklusive Schnorcheltour. 

Schnorcheln vor den Whitsunday Islands

Unser erster Spot ist besonders für seine Korallen bekannt. Wir sehen mit unseren Poolnudeln im Wasser zwar etwas lächerlich aus, dafür lässt es sich aber umso entspannter schnorcheln und wir können in Ruhe die Unterwasserwelt bewundern. Ich fühle mich ein wenig wie in „Findet Nemo“, mit all den Korallen und dem Abhang des Riffs, an dem es ins offene Meer übergeht.

Am zweiten Schnorchelspot angekommen, springen wir direkt wieder ins Wasser, und hier bietet sich ein wirklich spektakuläres Schauspiel verschiedenster Fische – von handgroß und kunterbunt bis zum bekanntesten Fisch, George, einem etwa 100 Kilogramm schweren und mehr als 1,40 Meter großen Napoleon-Lippfisch, der alles andere als scheu ist.

Whitehaven Beach – trotz Wolken wunderschön.
Whitehaven Beach – trotz Wolken wunderschön. Foto: privat

Weiter geht’s nach Whitehaven Beach. Dort erwartet uns nach einer kurzen Wanderung ein unglaublicher Ausblick vom Hill Inlet Lookout. Leuchtendes türkisblaues Wasser, das auf einen strahlend weißen Strand trifft.

Auch beim Spaziergang am Strand fühle ich mich, als wäre ich auf einer zum Leben erwachten Postkarte unterwegs. Nach der Tour ist mir vollkommen klar, warum dies einer der beliebtesten Orte an der Ostküste ist.