Sturz von „Norwegian Epic“: Passagierin konnte nicht schwimmen

Sturz von „Norwegian Epic“: Frau konnte nicht schwimmen

Nach dem Sturz einer Passagierin von dem Kreuzfahrtschiff „Norwegian Epic“ haben die spanischen Behörden die Suche eingestellt. Die Reederei teilte mit, dass die Koreanerin (63) nicht schwimmen konnte.

Die „Norwegian Epic“ ist ein Kreuzfahrtschiff der US-amerikanischen Reederei Norwegian Cruise Line.
Auch die Passagiere der „Norwegian Epic“ halfen am Samstag stundenlang bei der suche nach der Vermissten. (Symbolfoto)

Foto: imago images/Manfred Segerer

Traurige Gewissheit für die Angehörigen einer Frau, die am Samstag von dem Kreuzfahrtschiff „Norwegian Epic“ ins Mittelmeer gestürzt war: Die spanische Seenotrettung hat die Suche am Sonntag eingestellt. Das berichtet das „Mallorca Magazin“.

Passagierin stürzt bei Menorca ins Meer – sie konnte nicht schwimmen

Außerdem habe die Reederei mitgeteilt, dass die von Bord gegangene Passagierin nicht schwimmen konnte. Auf Twitter schrieb Norwegian Cruise Line, dass es sich bei der Frau um eine 63-jährige Koreanerin gehandelt habe.

Die Suche sei beendet worden, ohne dass die Frau gefunden worden sei. „Unsere Gedanken und Gebete sind in dieser schwierigen Zeit bei ihren Angehörigen.“

Auch die anderen Passagiere ließ der tragische Vorfall nicht unberührt. „Es war ein verrückter, emotionaler und surrealer Tag“, schreibt Passagier Noah auf Twitter über den vergangenen Samstag. „Stundenlang haben Tausende Passagiere, einige mit Ferngläsern, aufs Wasser gestarrt, in der Hoffnung, sie zu finden“, postete Passagierin Rebekah.

Unglück passierte auf Mittelmeer-Kreuzfahrt von Norwegian

Die „Norwegian Epic“ war zwei Stunden lang zu der Stelle zurückgefahren, an der die Frau vermutlich ins Meer gestürzt war. Wegen der Suchaktion musste der Halt auf Mallorca ausfallen, das Schiff fuhr sofort nach Barcelona. Am morgigen Mittwoch soll die siebentägige Mittelmeer-Kreuzfahrt in Civitavecchia bei Rom enden.

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