Schon immer von einer Reise in die arktischen Regionen geträumt? Seit Mittwoch ist der Sonderzug „Zarengold“ mit gut 90 Passagieren an Bord unterwegs von Sankt Petersburg nach Murmansk an der Barentssee. Während der Reise hält der Zug in den russischen Städten Petrosawodsk, Kem, Murmansk und Nikel.

„Die Arktis fasziniert jeden“, sagte Nurlan Mukash, örtlicher Leiter der deutschen Agentur „Lernidee Erlebnisreisen“, die hinter dem Projekt steht. Die aktuelle Reise sei ein Testlauf. Das Ziel ist es aber, diese Fahrten regelmäßig anzubieten, für das Jahr 2020 ist eine Reise geplant, für 2021 bereits zwei.

Der Sonderzug in die Arktis

Die 1.448 Kilometer lange Zugfahrt findet während der berühmten weißen Nächte statt – der Zeit, in der die Sonne nur für kurze Zeit untergeht. Auf dem Programm steht unter anderem der Besuch des Kischi-Museums, des größten Freilichtmuseum Russlands.

Das Freilichtmuseum Kischi ist Unesco-Weltkulturerbe.
Das Freilichtmuseum Kischi ist Unesco-Weltkulturerbe. Foto: Pixabay/Annetka

In Murmansk erleben die Reisenden bereits Arktis pur. Die größte Stadt der Erdregion wird wegen ihrer Lage und der großen Hafenanlagen auch oft als Kapstadt des Nordens bezeichnet. 

Doch hier ist noch nicht Endstation, die Reise führt dann ins norwegische Kirkenes – allerdings per Bus. Von dort geht es per Schiff oder Flugzeug weiter nach Oslo beziehungsweise Spitzbergen.