Mallorca-Flug: 14 Sauf-Touristen randalieren in Jet2-Flugzeug

14 Sauf-Touristen randalieren im Mallorca-Flieger

Dieser Mallorca-Trip wird für 14 betrunkene Briten teurer als gedacht: Die Männer hatten sich während des Fluges von Edinburgh nach Palma den Anweisungen der Crew widersetzt – und müssen jetzt Strafe zahlen.

Eine Boeing 737 von Jet2 Holidays am Flughafen Palma de Mallorca in Spanien.
Vor der Landung in Mallorca forderte der Pilot die Unterstützung der spanischen Polizei an. (Symbolfoto)

Foto: imago/Aviation-Stock

Aufregung bei Jet2: Während eines Fluges von Edinburgh nach Palma de Mallorca sorgten mehrere betrunkene Männer für Ärger, verhielten sich aggressiv und wollten sich trotz leuchtender Anschnallzeichen einfach nicht hinsetzen. Der Pilot der Maschine informierte deshalb noch vor der Landung die Guardia Civil.

Mit zehn Einsatzfahrzeugen nahm die spanische Polizei den Ferienflieger gegen 10 Uhr in Empfang, das berichtet die Lokalzeitung „Diario de Mallorca“. Die 14 Passagiere wurden der spanischen Agentur für Flugsicherheit (Easa) gemeldet und müssen jetzt eine saftige Strafe zahlen.

Mallorca: Betrunkene Passagiere müssen Strafe zahlen

Dem britischen „Mirror“ zufolge könnten „erhebliche“ Verletzungen von Sicherheitsvorschriften mit bis zu 517.000 Pfund (umgerechnet etwa 585.300 Euro) bestraft werden.

„Als eine familienfreundliche Airline werden wir unangebrachtes Verhalten gegenüber Kunden und Mitarbeitern nicht tolerieren“, sagte ein Sprecher von Jet2 gegenüber der britischen Zeitung. Die Airline stehe derzeit mit den entsprechenden Behörden in Spanien in Kontakt.

Immerhin: Die Männer müssen ihren Mallorca-Urlaub nicht in einer Zelle verbringen – sie durften die Polizeiwache am Flughafen schnell wieder verlassen.

Auf Party-Flug nach Benidorm: Ryanair-Passagiere saufen aus Bierbong

Es ist der zweite Vorfall in wenigen Tagen: Britische Partytouristen haben sich auf dem Weg Richtung Benidorm auf einem Ryanair-Flug mit einer Bierbong betrunken – um 6 Uhr morgens! Die Gruppe tanzte und grölte im Flughafen und kommt dennoch wohl ohne Konsequenzen davon.

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