Giftquallen vor den Balearen: Vorsicht beim Baden auf Mallorca

Giftquallen vor den Balearen: Vorsicht beim Baden

Diese Begegnung kann für Urlauber ziemlich schmerzhaft und im schlimmsten Fall sogar tödlich sein: Mehrere Exemplare der Portugiesischen Galeere wurden vor den Balearen gesichtet – Urlauber müssen aufpassen.

Eine Portugiesische Galeere am Strand.
Die mit Nesseln besetzten Tentakel der Portugiesischen Galeere können bis zu zehn Meter, bei größeren Arten sogar bis zu 50 Meter lang sein.

Foto: imago images/Zuma Press

Quallen-Alarm auf den Balearen: Auch in diesem Jahr müssen sich Urlauber vor den giftigen Nesseln der Portugiesischen Galeere in Acht nehmen. Neben den beliebten spanischen Urlaubsinseln könnte auch das Festland in diesem Jahr wieder eine Invasion der Giftquallen erleben.

Grund für die Annahme sind vereinzelte Quallen-Funde auf Ibiza, Menorca und Mallorca. Das berichtet das „Mallorca Magazin“.

Tote Giftqualle auf Mallorca gefunden

Ob tot oder lebendig, eine Berührung mit den Tentakeln führt zu schmerzhaften Hautverbrennungen und kann im Einzelfall sogar tödlich sein. Nachdem im vergangenen Jahr mehrere Strandabschnitte an der Playa de Palma wegen der Qualle gesperrt werden mussten, ruft das Umweltministerium jetzt zur erhöhter Vorsicht bei Badeurlaubern und Strandbesuchern auf.

So fand eine Touristin am Strand von Colónia de Sant Jordi eine tote Giftqualle und schickte das Foto an das Umweltministerium.

Verbrennung durch Nesseln der Portugiesischen Galeere: Das ist zu tun

Solltest du das blau schimmernde Nesseltier nicht rechtzeitig sehen und dich im schlimmsten Fall auch noch an den Tentakeln verletzen, ist Folgendes zu tun:

  • Entferne gegebenfalls Tentakelreste von der Haut.
  • Reinige die Wunde mit Salzwasser.
  • Suche einen Arzt oder Sanitäter auf.
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