Mallorca-Touristen zahlen mit Falschgeld – Betrüger aufgeflogen

Mallorca-Touristen zahlen mit Falschgeld: Knast!

Statt Spanien-Urlaub hieß es für diese britische Familie erst mal Knast: Sie soll auf Mallorca mehrere Hunderte Euro gefälschtes Geld in Umlauf gebracht haben – ein Flasche Wasser im Supermarkt überführte sie.

Die Bucht von Santa Ponça auf Mallorca.
Die Familie soll im Südwesten der Baleareninsel, in dem Ort Santa Ponça, ihren Urlaub verbracht haben.

Foto: imago images/Westend61

Im Supermarkt schnell eine Flasche Wasser kaufen – für Touristen vor allem im Sommerurlaub ganz alltäglich. Doch bei dieser Familie aus England schien dem Angestellten beim Kassieren etwas faul zu sein.

Die fünfköpfige Gruppe zahlte eine Flasche Wasser mit einem 50-Pfund-Schein, das Rückgeld kam in Euro. Der Schein stimmte den Angestellten misstrauisch, er rief die Polizei.

Familie kauft Wasserflasche im Supermarkt – Angestellter ruft die Polizei

Seinen Verdacht soll er der Behörde am Telefon geschildert haben: Die Familie soll mit Falschgeld gezahlt haben! Kurze Zeit später kam die Polizei am Supermarkt an und hielt die Gruppe fest. Und fand tatsächlich die gefälschten Pfund-Noten. Das berichtet der britische „Mirror“.

Die Handschellen klickten. Dabei beschlagnahmten die Polizisten auch 400 Euro, die vermutlich zuvor für gefakte 50-Pfund-Scheine in einer Wechselstube umgetauscht wurden. Der Verdacht erhärtete sich: Die Polizisten fanden insgesamt 17 unechte 50-Pfund-Noten, also zusammengerechnet 850 Pfund.

Mallorca-Urlauber mit Falschgeld erwischt – mehr als 400 Euro ergaunert

Dass dem Supermarkt-Mitarbeiter der Betrug auffiel, ist löblich, denn: „Die Noten sind von sehr hoher Qualität und fühlen sich auch wie echtes Geld an, zudem sind die Wasserzeichen und andere Merkmale so gut gefälscht, dass ein Erkennen sehr schwer war“, erklärte die Polizei.

Britische 50-Pfund-Noten.
Täuschend echt sollen die Geldscheine gewesen sein. Foto: imago images/imagebroker

Ob die Familie noch immer in Haft sitzt und welche Strafe ihr droht, ist bislang nicht bekannt.

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