Übersicht: An diesen Orten sind Plastik-Produkte verboten

An diesen Orten sind Plastik-Produkte komplett verboten

Unser Planet ist übersät von Plastik – inzwischen steuern etliche Länder gegen. Der reisereporter hat eine Karte mit Orten erstellt, an denen Einwegplastik verboten ist, und das bereits in mehr als 70 Ländern.

Leonie Backhaus
imago images/Independent Photo Agency
In mehr als 70 Ländern ist Einwegplastik bereits verboten – in manchen sogar landesweit. (Symbolfoto)

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Unsere Welt versinkt nahezu in Plastik. Skandale über vollgemüllte Plastik-Strände und Meerestiere, wie Wale mit Kunststoffverpackungen im Bauch sind schon lange keine Seltenheit mehr. Daher müssen wir handeln, und zwar jetzt, damit 2050 nicht mehr Plastik als Tiere in unseren Ozeanen schwimmen wird.

An neuen Technologien und Konzepten wird bereits gearbeitet. Darunter das Anbieten von plastikfreien Flügen und das Einführen von Plastik-Verboten. Diesen Schritt sind bereits Orte in mehr als 70 Ländern auf der ganzen Welt gegangen. Der reisereporter zeigt sie dir in einer großen Übersichtskarte: 

Afrikanische Länder sind Vorreiter bei Plastik-Verboten

Besonders Schwellenländer in Afrika gehören zu den Vorreitern im Kampf gegen Plastikmüll. Ganz oben rangiert das Land Ruanda, das seit dem Jahr 2008 Plastiktüten und Verpackungen verbannt hat. Jeder letzte Samstag im Monat ist sogar als Aufräumtag ausgerufen worden, an dem sogar die Geschäfte geschlossen bleiben.

Kenia ist dem Vorzeigeland 2017 gefolgt – heute ist es das Land mit dem schärfsten Plastiktütengesetz der Welt: Bei einem Verstoß kann ein Bugeld von 40.000 US-Dollar oder eine Gefängnisstrafe von vier Jahren fällig werden.

Frankreich und Italien verbieten Einweg-Plastiktüten

In Europa hingegen sind es im Vergleich wenige Länder, die diese Verordnung eingeführt haben. Zu den Ländern, die Einwegplastik verbieten, gehören Italien und Frankreich

Neue Orte kommem jedoch stetig dazu, so auch Mallorca, wo seit Anfang 2019 Einwegplastiktüten, Trinkhalme und andere Plastikprodukte tabu sind. Ein EU-weites Plastik-Verbot soll 2021 in Kraft treten.

Aber: Das Verbieten von Einwegplastik ist nur eine Komponente von vielen im Kampf gegen die Umweltzerstörung. Ein Verbot von Einwegplastik heißt nicht gleich, dass die Länder und Orte vollends umweltfreundlich agieren.

Mülltrennung und ein passendes Pfand- und Recyclingsystem sind weitere Faktoren, die eine bedeutende Rolle spielen. 

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