Die neue Staffel ist beendet und das Finale der „Game of Thrones“-Serie sorgt für ordentlich Gesprächsstoff. Die Fantasy-Saga ist so beliebt, dass Fans zu den Drehorten reisen, um dort Selfies zu machen. Einer der Hotspots dafür ist der Hadrianswall an der Grenze von England zu Schottland.

In der Serie ist „Die Mauer“ ein 482 Kilometer langes und rund 200 Meter hohes Bauwerk, das das Reich der Sieben Königslande vor Wildlingen beschützen soll. Das Vorbild soll der Hadrianswall sein.

Das macht das historische Bauwerk zum Publikumsmagneten. Ganze Busse voller Fans werden an der Steinmauer abgeladen. Doch die Beliebtheit hat Folgen: Die Steinmauer stürzt bereits an mehreren Stellen ein. 

„Game of Thrones“-Fans klettern für Selfies auf Hadrianswall

Die Römer bauten den Hadrianswall um 122 nach Christus auf einer Länge von 117,5 Kilometern. Mit einer Höhe von durchschnittlich fünf Metern kann das römische Grenzbefestigungssystem nicht ganz mit der Mauer aus GOT mithalten.

Das stört die Fans aber anscheinend überhaupt nicht, sie klettern in ganzen Gruppen auf die uralte Steinmauer, berichtet die britische „Sun“.

Die Mauer aus GOT.
Die Mauer aus „Game of Thrones“ hatte den Hadrianswall als Vorbild. Foto: imago images/Prod.DB

Dadurch stürzte der Hadrianswall bereits an mehreren Stellen ein. Die großen Steine bröckelten einfach ab und fielen auf den Boden.

Obwohl an den beliebtesten Stellen Schilder aufgestellt wurden, die den Touristen das Betreten der Mauer verbieten, klettern die „GoT“-Fans nach wie vor auf das Bauwerk. Ein drei Meter langes Stück nahe Steel Rigg in Northumberland soll schon komplett unter den trampelnden Touristen eingebrochen sein.