Das Reisen in Regionen um den Persischen Golf wird schwieriger. Angesichts des Konflikts zwischen den USA und dem Iran sieht sich die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA dazu veranlasst, eine Warnung auszusprechen. So sollen zivile Fluggesellschaften bei Flügen über den Persischen Golf und den Golf von Oman besondere Vorsicht walten lassen, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. 

Flüge über dem Persischen Golf: Risiko für zivile Flugzeuge steigt 

In dem Gebiet komme es aufgrund der politischen Lage zu erhöhter millitärischer Aktivität. Damit steigt für die zivile Luftfahrt das Risiko, dass es zu Fehlern bei der Identifizierung von Flugzeugen kommt.

Außerdem müssten sich auch die Crews auf Probleme im Flieger einstellen: So können durch militärische Systeme GPS und Kommunikationssysteme ausfallen – und das ganz ohne Vorwarnung. 

Trotz Warnung gibt es keine Änderungen an den Flugplänen 

Reisende betrifft die angespannte Situation bislang nicht: Flüge sollen wie geplant stattfinden. Die drei großen Golf-Airlines Emirates, Qatar und Etihad haben den Flugverkehr nicht eingeschränkt, berichtet der „Aerotelegraph“. Man stehe aber mit den Behörden in Kontakt, heißt es seitens Emirates. 

Wie lange die Situation angespannt bleibt, ist noch nicht abzusehen. Erst vor Kurzem sandten die USA Truppen in die Region.